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Das „V“ ist zurück! WM-Fans können wieder Undav-Trikots kaufen

Das „V“ ist zurück! WM-Fans können wieder Undav-Trikots kaufen

Nach dem tollen WM-Auftakt von Deutschland gegen Curaçao (7:1) waren viele Anhänger heiß auf Trikots der Stars Deniz Undav (29), Kai Havertz (27) und Aleksandar Pavlovic (22). Doch DFB-Ausrüster Adidas hatte Lieferprobleme. Die Jerseys der drei Spieler konnten zeitweise im Online-Shop nicht bestellt werden. Der Grund: Sie haben alle den Buchstaben V im Namen. Der war ausgegangen. Vorbei, das V ist zurück.

Bjørn Gulden (61), der Vorstandsvorsitzende von Adidas, sagt: „Was die Leute nicht wissen: Die Beflockung kommt nicht von uns (das macht das Unternehmen 11teamsports; d. Red.). Also lagen die Lieferengpässe nicht bei uns. Aber an diesem Mittwochmorgen war es so, dass die Trikots mit all den Namen wieder bestellt werden können.“ Also pünktlich vor dem dritten WM-Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft diesen Donnerstag gegen Ecuador in New Jersey (22.00 Uhr MESZ).

Für den Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach ist die WM ein tolles Business. „Das Geschäft generell, alles, was mit der Weltmeisterschaft zu tun hat, ist überragend. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Wir verkaufen viel mehr, als wir erhofft haben. Es ist eine unfassbare Steigerung im Vergleich zu 2022“, sagt Gulden während einer Adidas-Veranstaltung in New York.

Blaues DFB-Trikot ist ein Verkaufsschlager

Das heißt in Zahlen? „Für uns ist das ein Geschäft zwischen einer und 1,5 Milliarden Euro“, sagt Gulden. „Viel mehr als jemals zuvor. Allein das deutsche Trikot wurde dreimal so viel verkauft, wie vor vier Jahren.“ Ein Top-Verkäufer ist nach BILD-Infos neben dem klassischen weißen Shirt das blaue Ausweich-Trikot der DFB-Auswahl. Es findet einen deutlich höheren Absatz als das rosafarbene Jersey vor und während der Heim-EM 2024.

Zudem verweist Gulden im BILD-Gespräch auf die gesellschaftliche Bedeutung eines Großereignisses wie der WM: „Wenn jetzt keine Weltmeisterschaft wäre, was würde man in Deutschland jetzt diskutieren? Rente, Pflege. Steuern. Jetzt ist es so, dass sich die Menschen freuen – wegen der WM.“

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