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WM 2026: Sehen Sie es auch? Diese Schwestern haben einen großen Haken

WM 2026: Sehen Sie es auch? Diese Schwestern haben einen großen Haken
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Egal, wohin man dieser Tage als WM-Fan im Internet blickt, überall springt einem das Zwillingspaar von der Elfenbeinküste entgegen. Zwei junge Frauen im weit ausgeschnittenen Puma-Trikot ihres Landes. Für Blogger aus dem afrikanischen Land sind die Damen der Beweis für die Schönheiten der Elfenbeinküste. Andere Fußballseiten bei Facebook und Instagram sprangen auf den Hype-Train auf. Und verbreiteten die immer gleichen zwei Fotos.

Eines zeigt die Damen beim Afrika-Cup im letzten Jahr in Marokko. Und eins bei der WM 2026. Das Problem: Beide Fotos sind Fake, die Damen sind mit KI erstellt. Das belegen Rückwärtssuchen im Internet. Auch Faktchecker stufen die Fotos als Fälschungen ein.

Die afrikanischen Zwillinge sind nicht die einzigen KI-erstellten Frauen, die bei dieser WM für Furore sorgen. Im Gegenteil: Das Phänomen, dass TV-Kameras gezielt attraktive Damen im Publikum einfangen („Honey Shots“), wird bei dieser WM massiv durch KI imitiert. Ziel: Aufmerksamkeit und Reichweite generieren.

WM: Immer mehr Fotos und Videos werden mit KI manipuliert

Ein weitverbreiteter Trend, aber bei weitem nicht der einzige KI-Fake bei diesem Turnier.

Andere Beispiele:

► Ein Foto zeigt den zurückgetretenen britischen Premierminister Keir Starmer (63) und seine Begleitungen in Kroatien-Trikots. Fake!

► Im Netz tauchte ein Interview von Schweden-Nationalspieler Lucas Bergvall (20) auf. In dem Clip bittet er Frauen, die für ihn schwärmen, für Parteien zu stimmen, die sich gegen Immigration positioniert haben. Die Bilder des Gesprächs sind echt, die Aussagen wurden ihm von einem KI-Fälscher in den Mund gelegt.

► Ein KI-User platzierte Israels Premierminister Benjamin Netanyahu (76) beim Spiel Österreich gegen Argentinien auf die Tribüne – im Trikot der Albiceleste. Das Foto erzeugte die erwartbare Aufregung unter den Keyboard-Kriegern. Bibi war allerdings nie bei diesem Spiel.

► Auch der kapverdische Torwart-Held Vozinha (40) wurde bereits Opfer von KI-Fälschern. Im Netz verbreiteten sich Falschmeldungen, er sei eigentlich Elektriker oder Busfahrer und hätte seinen Platz im WM-Kader über die Plattform LinkedIn gefunden – eine frei erfundene Geschichte, die durch generierte Textbeiträge untermauert wurde.

► Der Hitler-Fan: Ein ganz besonders drastisches Beispiel betraf den deutschen Fan Jan Weitzel, der beim 7:1 gegen Curaçao im Publikum stand. Er wurde zu Adolf Hitler manipuliert. Deswegen hat Weitzel mittlerweile Anzeige erstattet.

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