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Türkei: Drei Tote nach Felssturz in Tourismusregion

Türkei: Drei Tote nach Felssturz in Tourismusregion
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Ankara – Tödliches Unglück in einer der spektakulärsten Touristenregionen der Türkei! In Kappadokien sind Teile des berühmten „Feenkamins“, einer Felsformation aus Vulkangestein, abgebrochen. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, fünf weitere wurden verletzt.

Das Drama ereignete sich am Donnerstag im Gebiet von Göreme. Die Gesteinsmassen stürzten nahe einem Parkplatz an einem Zugang zum Gelände herab. Rettungskräfte suchten anschließend nach weiteren Opfern, die unter den Trümmern eingeschlossen sein könnten.

Als mögliche Ursache nannte Gouverneur Hüseyin Kök die starken Regenfälle der vergangenen Tage. Zwei der Toten sollen türkische Staatsbürger sein, wie „Habertürk“ berichtet. Justizminister Akin Gürlek kündigte Ermittlungen zu dem Unglück an.

Unglück ausgerechnet am Nationalfeiertag

Besonders tragisch: Der Felssturz passierte ausgerechnet am türkischen Nationalfeiertag, an dem in der beliebten Touristenregion mit besonders vielen Besuchern zu rechnen war. Auf Bildern des Nachrichtensenders „HaberTürk“ ist zu sehen, wie schwere Maschinen gewaltige Gesteinsbrocken am Fuß der Formation wegräumen. Währenddessen lief die Suche nach möglichen weiteren Verschütteten.

Kappadokien in der Türkei gehört zum UNESCO‑Welterbe und ist für seine bizarren Felsformationen, die sogenannten Feenkamine, sowie seine jahrhundertealten unterirdischen Städte berühmt. Die einzigartige Landschaft zählt zu den meistbesuchten Reisezielen der Türkei und lockt jedes Jahr Besucher aus aller Welt an.

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