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Putins Soldaten sollen mit Super-Helm schießen! Neue Waffe am Kopf wird mit Zähnen bedient

Putins Soldaten sollen mit Super-Helm schießen! Neue Waffe am Kopf wird mit Zähnen bedient
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Moskau – Sie kommen blitzschnell, werden aus der Ferne gesteuert und können Soldaten treffen, bevor diese überhaupt ihre Waffe in Anschlag bringen: Kamikaze-Drohnen sind zu einer der größten Gefahren auf dem Schlachtfeld geworden. Jetzt soll ein ungewöhnlicher Helm russischen Soldaten helfen, sich gegen ukrainische Drohnen zu wehren. Die Idee klingt wie aus einem Science-Fiction-Film: Eine Waffe am Helm soll die Drohnen mit Schrot oder einem Netz abschießen. Das geht aus einem neuen russischen Patent hervor, das BILD vorliegt.

Das Patent beschreibt mehrere Ausführungen der Helm-Waffe: Sie soll Drohnen entweder mit Schrot oder einem Netz abschießen. Je nach Variante kann die Waffe oben oder seitlich am Helm angebracht werden. Für das Zielen und Auslösen sieht das Patent unter anderem einen Laser, spezielle Visiere und eine elektronische Steuerung vor.

Schießen per Biss oder Sprachbefehl

Besonders ungewöhnlich ist die geplante Auslösung. Der Soldat soll die Waffe bedienen können, ohne seine Hände einzusetzen – entweder über ein Mundstück (beherztes Zubeißen zum Schießen) oder per Sprachbefehl. Auch Kameras als Drohnen-Erkennungs-Systeme werden als mögliche Ergänzung genannt. Ob die Technik eine angreifende Drohne zuverlässig erkennt und rechtzeitig abwehren könnte, ist allerdings unklar.

Hinter der Erfindung stehen die russischen Entwickler Yuri Ladyagin und Yuri Gabliia. Schon in früheren Projekten beschäftigten sich die beiden Erfinder unter anderem mit einer Elektroschockwaffe und einem Verfahren zur Bekämpfung ukrainischer Glasfaserdrohnen.

Schon 2024 gab es einen ähnlichen Versuch

Ganz neu ist die Idee eines Anti-Drohnen-Helms nicht. Bereits im September 2024 stellte der von Moskau eingesetzte Gouverneur der von Russland unrechtmäßig annektierten Region Donezk ein Drohnen-Erkennungs-System vor – ebenfalls befestigt am Helm. Es sollte die Signale angreifender Drohnen erkennen und stören. Der entscheidende Unterschied zum neuen Patent: Das Gerät von 2024 sollte Drohnensignale stören.

Hält der Helm, was er verspricht?

Ob der Helm auch hält, was das Patent verspricht, ist unklar. Zwischen einer Patentschrift und einer einsatzfähigen Waffe liegt ein weiter Weg. Zusätzliches Gewicht, die Belastung für Kopf und Nacken, die Gefahr einer versehentlichen Auslösung und die Treffsicherheit unter Gefechtsbedingungen sind erhebliche Herausforderungen. Bislang belegt das Patent weder erfolgreiche Tests noch eine Serienproduktion oder eine Einführung bei russischen Streitkräften.

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