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Hilfe nach Erdbeben-Katastrophe: Pistorius schickt Luftwaffe nach Venezuela

Hilfe nach Erdbeben-Katastrophe: Pistorius schickt Luftwaffe nach Venezuela

Berlin – Nach der Erdbeben-Katastrophe in Venezuela mit vielen Toten schickt Verteidigungsminister Boris Pistorius (66) die Bundeswehr zur Hilfe. „Die Nachricht von den vielen Tausenden Toten in Venezuela hat mich tief erschüttert. Jetzt gilt es, schnell Hilfe zu leisten“, so Pistorius. Bis zu sechs Transportflugzeuge A400M werden auf Abruf bereitgestellt. Soldaten der Bundeswehr bereiten sich bereits auf den Einsatz vor.

Pistorius weiter: „Damit können wir zum Beispiel Personal und Material des Technischen Hilfswerks (THW) nach Venezuela bringen, aber auch Transportflüge innerhalb Venezuelas ermöglichen. Selbstverständlich bieten wir diese Transportflüge auch unseren Partnern vor Ort an. Ich danke allen Soldatinnen und Soldaten, die sich jetzt bereits auf diesen Einsatz vorbereiten. Auf die Bundeswehr ist Verlass.“

In Venezuela haben schwere Erdbeben massive Schäden verursacht. Zunächst registrierten Seismologen ein Beben der Stärke 7,2. Nur wenige Sekunden später folgte ein noch stärkerer Erdstoß mit einer Magnitude von 7,5. Nach Einschätzung der US-Erdbebenwarte könnte die Zahl der Todesopfer im schlimmsten Fall zwischen 10.000 und 100.000 liegen. In der Hauptstadt Caracas stürzten mehrere Gebäude ein.

Interimspräsidentin Delcy Rodríguez (57) verhängte in einer Fernsehansprache den Ausnahmezustand. Sie sprach von einem Ereignis mit „schwerwiegenden Folgen“. Offiziell bestätigt sind bislang 32 Tote sowie mindestens 700 Verletzte.

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