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WM 2026: Schweden trainieren vor Trümmer-Kulisse

WM 2026: Schweden trainieren vor Trümmer-Kulisse

Frisco – Erschreckende Bilder aus dem WM-Basiscamp der schwedischen Nationalmannschaft. Auf dem Trainingsgelände krachte die Pressetribüne zusammen und hinterließ einen Haufen Schutt.

Das Team von Trainer Graham Potter (51) machte sich am Mittwoch auf den Weg zum Training in Frisco, einer Stadt nördlich von Dallas/Texas. Im Stadion des FC Dallas sollten sie sich auf ihr letztes Vorrundenspiel der Gruppe F gegen Japan (26. Juni, 1 Uhr) vorbereiten. Bei der Ankunft erwartete sie allerdings eine komplett eingestürzte Tribüne über den roten Sitzen auf der Geraden. Schwedens Besfort Zeneli (23) über den Anblick: „Ich dachte nur: Was ist passiert? Soweit ich weiß, hat es keinen Sturm gegeben.“ Wie kam es dann zu dem Zusammensturz?

Hintergrund: Das Toyota-Stadium, das als Trainingsstätte während der WM für die Schweden dient, wird aktuell umgebaut. Für 182 Mio. Dollar (rund 160 Mio. Euro) wird die Anlage renoviert, erst 2028 soll die Modernisierung abgeschlossen sein. Bürgermeister Jeff Cheney versprach bereits: „Wenn es fertig ist, wird es eines der schönsten reinen Fußballstadien der Welt sein.“ Doch jetzt lief nicht alles planmäßig.

Petra Thorén, Pressesprecherin der schwedischen Nationalmannschaft: „Bei den Bauarbeiten ist etwas schiefgelaufen.“ Und Zeneli: „Ich habe gehört, es (der Teil der Tribüne; d.Red.) sei auf die falsche Seite gefallen.“ Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, das Potter-Team konnte das Training planmäßig durchziehen.

„Was zum Teufel ist passiert?“

Nationalmannschaftsmanager Stefan Pettersson: „Sie wollten etwas abreißen, und es sieht so aus, als wäre es in die falsche Richtung gefallen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Wahrscheinlich haben sie es gesprengt, und dann ist etwas schiefgegangen.“ Und: „Wir können den gesamten Platz und alle anderen Flächen wie gewohnt nutzen.“ Über die Reaktion seiner Spieler auf das zerstörte Gelände sagt Pettersson: „Sie waren etwas verdutzt, als sie ankamen. Sie sagten: ‚Oh, was zum Teufel ist passiert?‘, als sie das sahen. Sie wussten vorher gar nichts davon.“

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