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„Freudentanz aufgeführt“: Trump-Minister provoziert Iraner nach WM-Aus

„Freudentanz aufgeführt“: Trump-Minister provoziert Iraner nach WM-Aus
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Wenn die Weltmeisterschaft stattfindet, sollte die Weltpolitik mal Pause machen. Tut sie aber nicht. Wegen des Krieges im Nahen Osten musste die Mannschaft des Iran ihre Pläne rund um das Turnier ändern, schlug ihr Quartier statt in Tucson (US-Bundesstaat Arizona) im mexikanischen Tijuana auf. Und schied nach drei Unentschieden in drei Spielen aus.

Jetzt tritt ein Minister aus dem Kabinett von US-Präsident Donald Trump (80) gegen die Truppe aus dem Mullah-Staat nach. Markwayne Mullin (48), zuständig für die Innere Sicherheit, freut sich: „Ich bin einfach nur froh, dass sie fertig sind und nicht zurückkommen. Ich war sehr glücklich, als wir ihre Visa widerrufen haben. Vielleicht habe ich auch ein oder zwei Lieder gesungen oder vielleicht sogar einen Freudentanz getanzt.“

Wegen Einreisebeschränkungen durfte die Mannschaft von Trainer Amir Ghalenoei (62) an den ersten beiden Spieltagen je nur einen Tag vor Anpfiff anreisen. Beim dritten Gruppenspiel in Seattle durfte sie immerhin zwei Tage früher ins Land. Die Rückreise musste die Delegation jeweils kurz nach den Partien antreten.

WM: Trump-Minister tritt gegen Iraner nach

Nach dem 1:1 gegen Ägypten im letzten Gruppenspiel hatte Ghalenoei über die amerikanischen Gastgeber gesagt: „Sie haben uns schrecklich behandelt. Wir hätten schon viel früher einreisen müssen, aber das haben sie verhindert. Nach dem Spiel müssen wir schnell wieder zurück in unser Hotel in Tijuana, das sind drei Stunden Flug. Die Zeit verlieren wir für die Regeneration. Wir sind das unterdrückteste Team der ganzen WM. Ich flehe die Fifa an, dafür zu sorgen, dass kein Gastgeber in Zukunft mehr so eine Mannschaft behandelt.“

Der iranische Fußballverband hat die Äußerungen von Mullin inzwischen offiziell kritisiert. In einer Mitteilung des Verbandes heißt es in aggressivem Ton: „Iraner sind die schlechten Behandlungen und Lügen von US-Offiziellen gewohnt, deshalb ist niemand im Iran überrascht von diesen feindlichen Äußerungen.“

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