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DFB-Star spricht offen über Formkrise: „Geht mir auf den Sack“

DFB-Star spricht offen über Formkrise: „Geht mir auf den Sack“
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Mainz – Das sind mal erstaunlich selbstkritische Sätze von einem Nationalspieler! „Ich bin der, der am kritischsten mit mir selbst ist“, sagt Nadiem Amiri (29) nach der Mainzer 2:3-Niederlage gegen Werder über seine bisherige Saison. Und dann spricht der DFB-Star (14 Länderspiele, 1 Tor) offen über seine Formkrise, erklärt: „Mir geht es auch auf den Sack, dass ich noch keine so großen Scorer und kein persönliches Tor habe.“

Nach sieben Spieltagen der vergangenen Saison hatte Amiri schon zwei Tore selbst erzielt, ein weiteres vorbereitet – am Ende waren's 12 Treffer und 3 Assists, die ihn in den WM-Kader von Ex-Bundestrainer Julian Nagelsmann (39) spülten. Jetzt steht für ihn der Pass vor dem 2:2 von Caci Mitte Oktober gegen Leverkusen (3:4) als einzige direkte Torbeteiligung zu Buche. Auch wenn zu wenig dabei herauskommt: Das Bemühen ist ihm nicht abzusprechen!

Das sind Amiris Statistiken

Das beweisen auch die Zahlen der Bundesliga-Datenbank „Sportec Solutions“: Amiri bereitete die meisten Mainzer Torschüsse vor (18), und auch kein 05er war an mehr Abschlüssen beteiligt (32). Obwohl er in diesem Spieljahr öfter am Ball ist und eine bessere Passquote als in der vergangenen Saison hat, kommt er bezogen auf die Einsatzzeit seltener zum Abschluss (alle 44 Minuten) als noch 2025/26 (alle 35 Minuten). Dazu ließ der Nationalspieler kämpferisch etwas nach: Pro Spiel bestreitet Amiri weniger Zweikämpfe und gewinnt prozentual deutlich (41,4% gegenüber 47,6) weniger Duelle. Seine Laufleistung ist dagegen (10,8 km zu 11,0) nur minimal geringer.

Das überraschende Geständnis des Spielmachers von Mainz 05 dazu: Die WM ist schuld daran, dass er noch nicht wieder in der Topform des vergangenen Jahres ist! Amiri: „Ich habe gemerkt, dass mir die kurze Pause nicht gutgetan hat, im Kopf, aber auch körperlich.“ Er erklärt: „Ich bin 29, werde jetzt 30. Da ist das normal … Das war eine ungewohnte Vorbereitung für mich, die ich in der Form lange nicht mehr hatte. Es gab wenig Zeit für Freizeit, ich musste sehr schnell wieder zurückkommen.“ Doch sein Versprechen an die Mainzer Fans: „Habt noch ein wenig Geduld – der Knoten wird platzen. Ich arbeite brutal daran! Meine Zeit und meine Tore werden auch wieder kommen.“

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