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Alexander Zverev : Als Nummer 1 winkt ihm jetzt der Wien-Titel

Alexander Zverev : Als Nummer 1 winkt ihm jetzt der Wien-Titel
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Erklimmt er den Thron mit einem Turniersieg? Alexander Zverev (29) wird am Montag die neue Nummer 1 der Welt, löst den Italiener Jannik Sinner (25) ab. Am Sonntag könnte er das mit seinem 27. Turnier-Erfolg krönen und sich quasi selbst beschenken. Bei den Erste Bank Open in Wien steht der Hamburger zumindest schon mal im Halbfinale. In der Runde der letzten Acht bezwingt der zweimalige Grand-Slam-Gewinner den Briten Arthur Fery (24) 6:0, 6:2. Nach nur 58 Minuten verwandelt der Favorit seinen ersten Matchball.

Fery und Zverev standen sich im Juli im Halbfinale von Wimbledon gegenüber, das der Deutsche locker in drei Sätzen gewann. Von dem sensationellen Lauf, den Fery damals hatte, ist dreieinhalb Monate später nichts mehr zu sehen. Der Brite ist hoffnungslos unterlegen, muss nach nur 20 Minuten den ersten Durchgang zu null abgeben. Im zweiten Satz ist er ein bisschen besser im Match, aber am Ende ist Zverev einfach viel zu stark.

Zverev hatte nach seinem Achtelfinal-Sieg, der ihm Platz 1 ab Montag sichert, keine Party-Nacht veranstaltet, sondern sich professionell auf dieses Match vorbereitet. „Wir waren alle zusammen im Zimmer und haben dort ein bisschen Zeit miteinander verbracht. Aber klar, mit dem Schlafen war es dann schwierig. Um 4.30 Uhr war ich im Bett, aber das bin ich auch, wenn ich woanders spät fertig bin. Ich bin den Rhythmus ja gewohnt“, sagte Zverev. Nun winkt ihm sein zweiter Erfolg beim Wiener Event nach 2021. Offen ist noch sein Gegner in der Vorschlussrunde. Den spielen der Australier Alex de Minaur (27) und der Italiener Matteo Berrettini (30) anschließend aus.

Zverev fehlt Zeit zum Feiern

In der Zverev-Box sitzt auch wieder Freundin Sophia Thomalla (37). Die ist zum ersten Mal dabei, als ihr Liebster etwas Großes erreicht. Beim Olympiasieg und dem WM-Titel 2021 verhinderte Corona ihren Besuch, und die Beziehung war auch noch nicht offiziell. Bei den Grand-Slam-Siegen in diesem Jahr in Paris und New York musste sie arbeiten. Nun aber, beim Erreichen der Nummer 1 der Weltrangliste, jubelt sie ihm zu.

Nach Wien bleibt übrigens auch keine Zeit, die Spitzenposition in der Welt zu feiern. Für Zverev geht es gleich weiter zum Masters in Paris, wo er im vergangenen Jahr im Finale stand. Damals verlor er gegen Sinner, was dieses Jahr nicht passieren wird. Der Südtiroler hat seine Saison bereits beendet. Somit ist Zverev in Frankreich ebenso der Favorit wie bei den ATP Finals, der WM, anschließend in Turin.

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