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Champions-League-Finale so früh wie noch nie

Champions-League-Finale so früh wie noch nie
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Die Uefa bricht mit einer Tradition. Erstmals wird ein Champions-League-Endspiel bereits um 18 Uhr angepfiffen. Wenn am Samstag Paris St-Germain und Arsenal (hier im BILD-Liveticker) in Budapest aufeinander treffen, steigt das Final-Spektakel damit so früh wie noch nie.

Bis 2015 war das größte Spiel des europäischen Klubfußballs noch traditionell um 20.45 Uhr angepfiffen worden. Bis 2010 zudem sogar noch unter der Woche, jeweils an einem Mittwochabend. 2016 wurde dies im Rahmen einer generellen Anpassung der Anstoß- und Sendezeiten auf 21 Uhr geändert. Jetzt wird die Final-Uhr gleich drei Stunden zurückgedreht. Achtung, den frühen Anstoß nicht verpassen! Ab diesem Jahr soll der Anpfiff des Finals dann dauerhaft um 18 Uhr erfolgen.

TV-Übertragung in Deutschland

Die Sendungen zum Champions-League-Finale beginnen durch die frühe Anstoßzeit bereits am späten Nachmittag. Das ZDF überträgt ab 17.05 Uhr. Jochen Breyer moderiert, die Experten sind Per Mertesacker und Christoph Kramer. Kommentiert wird die Partie ab 18 Uhr von Oliver Schmidt. Parallel läuft das Endspiel auch bei DAZN. Moderatorin Laura Wontorra begrüßt die Zuschauer ab 17 Uhr. Als Experten stehen ihr Michael Ballack und Nils Petersen zur Seite, Kommentator ist Jan Platte.

Uefa erklärt neue Anstoßzeit des Champions-League-Finals

Die Uefa führte für die Entscheidung, den gesamten Veranstaltungsbeginn nach vorne zu verlegen, mehrere Gründe an. Man wolle insgesamt für „ein besseres Erlebnis für Fans, Mannschaften und Austragungsstädte sorgen“. Besonders nach dem Spiel könnten so öffentliche Verkehrsmittel besser erreicht werden, um einfach und sicher abzureisen. Alternativ könnten Fans anschließend auch noch in der Stadt weiter feiern, was wirtschaftliche Vorteile für den Austragungsort habe. „Der Spieltag soll für alle zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Es wird eine einladende Atmosphäre geschaffen, die es Familien und Kindern leicht macht, dem größten und wichtigsten Fußballspiel der Saison beizuwohnen“, hieß es in der Uefa-Erklärung. Auch für die weltweite Übertragung des Königsklassen-Krachers gilt 18 Uhr als günstig, vor allem für die jüngere Zielgruppe.

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