Houston – Trotz der heftigen Kritik nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Kongo hält Portugals Nationaltrainer Roberto Martinez (52) an Cristiano Ronaldo (41) fest. Der Superstar steht auch im zweiten Gruppenspiel in der Startelf.
Dabei lieferte der 41-Jährige zum Auftakt eine seiner schwächsten Vorstellungen im Nationaltrikot ab. Gerade einmal 25 Ballkontakte in 90 Minuten, kaum gelungene Aktionen und nur eine echte Torchance, die Ronaldo am Tor vorbeistolperte.
Einige Fans forderten Joker-Rolle
Selbst die Kongolesen zeigten sich nach der Partie wenig beeindruckt vom fünfmaligen Weltfußballer. Mittelfeldspieler Ngal'ayel Mukau erklärte: „Wir wussten, dass er nicht der Alte ist. Wir wussten, dass er weniger läuft und weniger arbeitet.“ In Portugal entbrannte daraufhin eine heftige Debatte. Einige Fans und Experten forderten, den Rekordtorschützen des Landes auf die Bank zu setzen und ihn künftig als Joker zu bringen.
Doch Martinez geht das Risiko nicht ein. Der Trainer setzt weiter auf die Erfahrung, die Führungsqualitäten und die unbestrittene Aura des größten Spielers der portugiesischen Fußball-Geschichte.
Für Ronaldo ist die Botschaft klar: Das Vertrauen des Trainers ist weiterhin riesig. Jetzt muss der Superstar aber auch sportlich antworten. Nach seinem schwachen Auftakt steht CR7 mehr denn je unter Druck.