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WM 2026 – Nach Infantino-Beleidigung: Fifa sperrt WM-Kommentator aus!

WM 2026 – Nach Infantino-Beleidigung: Fifa sperrt WM-Kommentator aus!
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Ein schlimmer Wutausbruch hat ihn die WM gekostet! Fußball-Weltverband Fifa greift gegen einen Radio-Kommentator aus Paraguay durch, hat ihm nach einem Ausraster in einer Live-Reportage mit sofortiger Wirkung die Akkreditierung entzogen. Auslöser: Nach der ersten Hand-vor-den-Mund-halten-Rote-Karte der WM-Geschichte hatte er Fifa-Präsident Gianni Infantino, den Schiedsrichter und auch noch den Boss des südamerikanischen Verbandes CONMEBOL bei seiner Live-Übertragung beleidigt – und wie!

Was ist passiert? Paraguays Nationalspieler Miguel Almirón flog im WM-Spiel gegen die Türkei vom Platz, weil er mit verdecktem Mund zu einem Gegenspieler gesprochen hatte. Das verstößt gegen eine bei dieser WM neu eingeführte Regel, die verhindern soll, dass Spieler mögliche diskriminierende Beleidigungen auf dem Spielfeld hinter ihrer Hand verbergen können.

Nach Live-Ausraster: Fifa sperrt WM-Kommentator aus!

Die Entscheidung gegen Almirón brachte Kommentator Jorge Vera vom paraguayischen Sender ABC jedoch total auf die Palme. Schiedsrichter Ivan Barton (El Salvador) bezeichnete er während der Live-Übertragung als „Dieb“.

Doch damit nicht genug: Auch die Fifa-Spitze bekam ihr Fett weg! Vera motzte: „Sie haben den Fußball getötet. Fifa, ihr habt den Fußball getötet.“ Anschließend richtete er sich direkt an Fifa-Präsident Gianni Infantino: „Infantino, du bist verantwortlich hierfür.“

„Eine Schande. Ihr solltet euch schämen!“, legte Vera nach. Anschließend nahm er auch Alejandro Domínguez ins Visier, den Präsidenten des südamerikanischen Kontinentalverbands CONMEBOL. Wörtlich sagte er: „Alejandro Domínguez, weniger Fotos mit Infantino. Lass dir ein paar Eier wachsen. Ihr scheiß Diebe!“

Der Wutausbruch hat für den Radio-Kommentator nun dramatische Folgen. Die Fifa entzog Vera für den Rest des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko die Akkreditierung, also den Zugang zum Stadion und die offizielle Erlaubnis, von der WM vor Ort zu berichten. Ganz bitter: Paraguay hat durch das 1:0 gegen die Türkei große Chancen auf das Sechzehntelfinale. Da hätte Señor Vera also womöglich noch viele spannende Spiele erlebt...

Sein Arbeitgeber ABC kämpft für den Reporter. In einer Stellungnahme forderte der Sender die Fifa auf, die Entscheidung noch einmal zu überdenken, da es sich um einen isolierten Vorfall gehandelt habe. „Wir sind der Auffassung, dass der dauerhafte Entzug einer Akkreditierung für die gesamte Dauer des Turniers eine extreme und offenkundig unverhältnismäßige Sanktion für ein erstmaliges Fehlverhalten darstellt, das sofort eingeräumt wurde.“ Zudem argumentierte der Sender, dass auf die Entgleisung unmittelbar eine Entschuldigung gefolgt sei.

Vera selbst meldete sich zu Wort. In einem Beitrag bei Instagram, wo er auch Fotos mit der Akkreditierung um den Hals postete, bat er in einem Video um Entschuldigung für seine Aussagen. „Was ich gesagt habe, war falsch, und es liegt an mir, die Verantwortung dafür zu übernehmen. In diesen Sekunden war ich kein gutes Vorbild.“

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