Dieser Mann ist nicht zu stoppen! Beim 2:3 im Pokal gegen den BVB erzielte Werder-Stürmer Niclas Füllkrug (33) innerhalb von vier Minuten seine Saison-Tore zehn und elf. Dabei hatte Füllkrug gar nicht in der Startelf gestanden. Doch der (Ex-)Nationalspieler (24 Einsätze, 14 Tore) war auch als Joker brandgefährlich. Vor allem sein zweiter Treffer – erst ein Tunnel gegen Anton, dann der Kracher aus 20 Metern – ließ Fußball-Deutschland staunen. Doch nicht nur national sorgt Füllkrug für Furore, auch international zählt er aktuell zur absoluten Spitze!
Füllkrug erzielt im Schnitt alle 60 Minuten ein Tor. In Europas Top-Ligen ist laut „Opta“ aktuell nur ein Spieler besser: Barcelona-Star Raphinha (29). Der Schützling von Hansi Flick trifft in dieser Saison durchschnittlich alle 53 Minuten.
Werder-Star Füllkrug greift Europas Spitze an!
Diese Form hat er auch in Dortmund einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Werder-Boss Clemens Fritz (45): „Das zweite Tor macht er überragend.“ Viele Zuschauer waren überrascht, dass Füllkrug zunächst auf der Bank saß. Doch Trainer Daniel Thioune verteidigte nach dem bitteren Pokal-Aus seine Entscheidung.
Der Coach: „Wir haben es gemeinschaftlich entschieden – mit Niclas! Er hat die Entscheidung komplett mitgetragen. Im Nachhinein kann man es nach den zwei Toren natürlich anders sehen. Aber geht er nach 60 Minuten mit einer Muskelverletzung vom Platz, würde man es mir um die Ohren hauen. Da schaue ich dann lieber weitsichtig.“
Gegen Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr, Sky) dürfte Füllkrug jedoch wieder zur Stammelf zählen. Dann könnte er einen Werder-Uralt-Rekord brechen. Seit 44 Jahren (damals Rudi Völler) hat kein Bremer sieben Bundesliga-Spiele in Folge getroffen. Füllkrug steht aktuell bei sechs ...
Noch spannender dürfte es jedoch am 5. November werden. Dann verkündet der DFB den Kader für die kommende Länderspielpause (9. bis 19.11.). An einem Füllkrug in dieser Form kommt Bundestrainer Jürgen Klopp (59) eigentlich nicht mehr vorbei …