Marburg (Hessen) – Dramatische Szenen in einer Wohnung in Marburg! Ein Staffordshire-Bullterrier griff am Montag eine Frau (70) und dann auch ihren Sohn (49), den Halter des Hundes, an. Der Besitzer des Tieres griff schließlich zum Messer und tötete das Tier.
Montag, 16.20 Uhr, in einer Wohnung in Marburg-Biedenkopf: „Der Staffordshire-Bullterrier biss aus bislang ungeklärten Gründen in den Arm der Frau“, teilte der Polizeiführer am Abend mit. Der 49‑jährige Hundebesitzer ging sofort dazwischen, versuchte, den Hund von weiteren Angriffen abzuhalten. Der Polizeiführer: „Er wurde hierbei ebenfalls angegriffen und verletzt.“
Herrchen ersticht Kampfhund
Und weiter: „Der Hundehalter erstach daraufhin seinen Hund mit einem Messer.“ Der Halter des Kampfhundes und seine Mutter „erlitten erhebliche Verletzungen“. Ein Nachbar hörte die Schreie, rief die Polizei. Die alarmierten Polizisten übernahmen die Erstversorgung. Bei der Frau mussten die Beamten den Arm abbinden, um ihr das Leben zu retten. Mutter und Sohn kamen im Anschluss in die Klinik.
Eine Gefahr für Menschen außerhalb der Wohnung habe zu keiner Zeit bestanden, so die Polizei. In sozialen Medien verbreiteten sich dennoch „Gerüchte“, die einen anderen Einsatzgrund nannten, wie es hieß. Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, diese Falschmeldungen nicht weiterzuverbreiten.