Hauptnachrichten

Seychellen: Deutscher (30) stirbt beim Suchen seiner Taucherbrille

Seychellen: Deutscher (30) stirbt beim Suchen seiner Taucherbrille
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

La Digue (Seychellen) – Eine vergessene Taucherbrille kostete einem deutschen Touristen (30) auf den Seychellen das Leben. Der Mann war im Dunkeln von seinem Hotel zu einem Strand im Osten der Insel La Digue gelaufen, um sein Equipment zu holen. Er kehrte nicht lebend zurück.

Der Deutsche war am Sonntag (Ortszeit) auf die Südseeinsel gereist, wollte bis Donnerstag bleiben. Am Dienstag erkundete er die bei Schnorchlern beliebte geschützte Felsenbucht vor dem Anse-Coco-Beach und vergaß offenbar seine Ausrüstung am Strand. Am Abend lief er laut Polizei los, um die Taucherbrille zu holen. Als er nicht wiederkam, schlug die Frau des Mannes Alarm: „Der 30-jährige deutsche Staatsangehörige wurde als vermisst gemeldet, nachdem er gegen 21 Uhr zum Strand von Anse Coco zurückgelaufen war, um nach Tauchausrüstung zu suchen, die er dort zuvor vergessen hatte“, sagte ein Sprecher der Polizei im Inselstaat im Indischen Ozean.

Leiche in felsigem Gebiet entdeckt

Die Polizei schickte Hundestaffel, Boote, ein Drohnenteam sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste. Einheimische und Touristen beteiligten sich an der Suche. Am folgenden Nachmittag wurde die Leiche in einem felsigen Gebiet entdeckt. Der Polizeisprecher: „Der Fundort liegt abseits des Weges, im Gebiet zwischen Petit Anse und Anse Coco.“ Laut Polizei ist die Todesursache bislang völlig unklar. Die Leiche soll obduziert werden.

Die Inselgruppe im Indischen Ozean liegt rund 1800 Kilometer vor der Küste Kenias und ist beliebt für ihr klares, türkisfarbenes Wasser, Korallenriffe und weiße Sandstrände. Die rund 10 Quadratkilometer große Insel La Digue mit mehr als 2000 Einwohnern liegt etwa 45 Kilometer nordöstlich der Hauptinsel Mahé und ist bekannt für ihre Granitfelsen, traumhaften Strände und traditionellen Ochsenkarren.

Vielleicht verpasst