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Post vom Anwalt! Das will Musk jetzt vom ZDF

Post vom Anwalt! Das will Musk jetzt vom ZDF
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Berlin – Tesla- und SpaceX-Megamilliardär Elon Musk (54) geht juristisch gegen das ZDF vor! Der Tech-Unternehmer wehrt sich gegen eine Aussage in der Sendung „ZDFheute live“, in der ihm am 12. Juni vorgeworfen wurde, einen „rassistischen Mob“ zur „Jagd auf Migranten“ aufgerufen zu haben. Musks Anwalt Joachim Steinhöfel (63) hat den Sender deshalb abgemahnt und fordert eine Unterlassungserklärung. Das berichtet die WELT (gehört wie BILD zu Axel Springer), der das Anwaltsschreiben vorliegt.

Auslöser ist ein Beitrag auf der Plattform X nach einem Messerangriff in Belfast. Musk hatte dort am 9. Juni ein Posting des Rechtsaußen-Aktivisten Tommy Robinson vom selben Tag zu Protesten in Großbritannien geteilt.

Robinson schrieb: „Im gesamten Vereinigten Königreich gehen die Menschen heute Abend um 19 Uhr auf die Straße – nach einem weiteren Angriff von Eindringlingen auf unser Volk.“ Und Musk: „Nur durch wiederholte und laute Proteste wird sich etwas ändern.“

Anwalt spricht von Verleumdung

In der Anmoderation von „ZDFheute live“ am 12. Juni 2026 sagte die Moderatorin: „Ein rassistischer Mob macht daraufhin Jagd auf Migranten: Dazu aufgerufen hatten ein britischer Rechtsextremist und Tech-Milliardär Elon Musk.“

In der Abmahnung von Musks Anwalt heißt es dazu laut WELT: „Die Behauptung, unser Mandant habe zu einer ,Jagd auf Migranten‘ durch einen ,rassistischen Mob‘ aufgerufen, ist offensichtlich unwahr.“ Weiter ist in dem Schreiben von einer „ehrabschneidenden und verleumderischen Unterstellung“ sowie einem „drastischen Verstoß gegen journalistische Grundsätze“ die Rede. Die damit verbundene Diffamierung des Unternehmers sei rechtswidrig.

Unterschreibt das ZDF nicht, droht eine Klage

Nach Auffassung von Steinhöfel verletzt die Berichterstattung das Persönlichkeitsrecht seines Mandanten. Dem Sender wurde für die Abgabe der Erklärung eine Frist bis Donnerstag (18.6.), 16 Uhr, gesetzt. Dass er gegen das ZDF vorgeht, hatte Musk bereits zuvor auf X angekündigt. Dort bezeichnete er die Berichterstattung des ZDF als „skandalöse Lügen“.

Das ZDF reagierte zwar auf Kritik – auch von Journalisten –, erklärte jedoch nur: „Die Formulierung ist unpräzise und deshalb missverständlich.“

BILD erklärt Musk-Anwalt Steinhöfel, dass die nächsten Schritte – sollte das ZDF keine Unterlassungserklärung abgeben – „ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung oder Klage“ sein werden. Besondere Hürden bestünden dabei nicht. Steinhöfel weiter: „Ob gegebenenfalls auch eine Geldentschädigung geltend gemacht wird, wäre in der Folge zu prüfen. Der naheliegende erste Schritt ist die Unterbindung und Entfernung der rechtswidrigen Äußerung.“

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