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Nationalelf: Jürgen Klopp wird der mächtigste Bundestrainer aller Zeiten

Nationalelf: Jürgen Klopp wird der mächtigste Bundestrainer aller Zeiten
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Das deutsche Fußball-Herz schlägt schon Klopp, Klopp, Klopp!

Mit Jürgen Klopp (59) sollen die Nationalelf und ihre Fans nach dem dritten WM-Debakel mit dem dritten Coach in Folge nun endlich ihren Bundestrainer der Herzen bekommen. Daran arbeiten die DFB-Bosse um Präsident Bernd Neuendorf (64) und Hans-Joachim Watzke (67) mit vereinten Kräften. Schon jetzt ist klar: Klopp wird der mächtigste Bundestrainer aller Zeiten!

Wie mächtig Klopp wirklich wird, zeigt schon die erste DFB-Entscheidung: Für DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (63), dessen Vertrag am Jahresende nicht verlängert wird, soll ein Nachfolger kommen, der nicht mehr direkt an die Nationalmannschaft gekoppelt ist. Rettig reiste bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko stets im Tross des DFB-Teams. Das soll in Zukunft nicht mehr der Fall sein. Der neue DFB-Geschäftsführer wird sich vielmehr um Strukturen und den Nachwuchs kümmern. Das DFB-Team ist in Zukunft Sache von Klopp und Sportdirektor Rudi Völler (66) – wenn dieser bleibt.

Eine Verpflichtung von Weltmeister und ZDF-Experte Per Mertesacker (41), der bei Arsenal London acht Jahre lang die Nachwuchsabteilung leitete, ist bisher nicht mehr als ein Gedankenspiel.

Klar ist dagegen: Klopp wird über seinen Trainerstab komplett selbst entscheiden und mitbringen dürfen. Schon bevor es die ersten konkreten Gespräche mit dem ehemaligen Liverpool- und Dortmund-Trainer gibt, die innerhalb der nächsten zehn Tage mit Neuendorf und Watzke geführt werden sollen, kursieren schon die ersten Namen. Pepijn Lijnders war über viele Jahre der wichtigste Assistenztrainer von Jürgen Klopp beim FC Liverpool. Nach Klopps Abschied 2024 trainierte der Niederländer kurzzeitig den FC Red Bull Salzburg und arbeitete zuletzt als Co-Trainer unter Pep Guardiola (55) bei Manchester City.

Mit Watzke hat Klopp bereits einen engen Draht zu einem der wichtigsten Fußball-Entscheider aufgrund der gemeinsamen Dortmunder Vergangenheit. Doch auch vom einstigen Erzrivalen FC Bayern hätte Klopp die absolute Unterstützung als Bundestrainer. Die Bayern-Bosse wissen, dass Fußball-Deutschland Klopp jetzt nicht nur dringend wegen seiner fachlichen Expertise braucht, sondern auch seine Strahlkraft. Seine Beliebtheitswerte bei den deutschen Fans sind einmalig. Klopp würde ein ganzes Land einen und die Liebe zur Nationalmannschaft wieder entfachen können. Klopp und Bayern haben sich in den vergangenen Jahren zudem immer mehr angenähert. Den damaligen Liverpooler zu Bayern zu holen, war schon öfters an der Säbener Straße diskutiert worden. Zumal Klopp grundsätzlich nie ausgeschlossen hatte, zum Rekordmeister zu gehen. Als aktueller Fußballchef von Red Bull ist Klopp nun auch mit Boss Oliver Mintzlaff (50), einem weiteren mächtigen Fußball-Entscheider, eng vernetzt.

Deutschland braucht jetzt Klopp

Bisher war Rudi Völler der Prellbock und selbsternannte „Bodyguard“ von Julian Nagelsmann (38), wenn es darum ging, die nicht immer nachvollziehbaren Entscheidungen des Ex-Bundestrainers zu verteidigen. Klopp hat in seiner großartigen Trainerlaufbahn gezeigt, dass er das selbst kann. Dennoch weiß man, wie wertvoll Völler für die deutsche Nationalmannschaft ist. Im Basis-Camp in Winston-Salem war er der Einzige aus dem DFB- und Trainerstab, der in die Mannschaft wirklich hineinhorchte. Immer wieder bat er den einen oder anderen DFB-Spieler auf einen Kaffee, um die DFB-Stars abzuholen.

Wie Völler hatte das im Quartier nur Kapitän Joshua Kimmich (31) getan, der immer wieder das Gespräch mit seinen Mitspielern suchte. Kimmich selbst soll zuletzt frustriert gewesen sein, dass nach den schlechten Team-Leistungen bei der WM Nagelsmann nicht in Erwägung zog, ihn für die Startelf in die Mittelfeld-Zentrale zurückzuversetzen. Von Klopp versprechen sich die DFB-Stars nicht nur eine klarere spielerische Linie, nachvollziehbarere Entscheidungen, sondern auch einen engen Austausch und ein besseres Gefühl für die Mannschaft.

Der DFB wird Klopp mit der Vollmacht ausstatten, alle Veränderungen durchzusetzen, die es brauchen wird, um Fußball-Deutschland wieder zurück an die Weltspitze zu führen. Der letzte Bundestrainer, der mit so großer Macht startete, war Jürgen Klinsmann 2004. „Klinsi“ forderte damals eine Carte blanche für alle Entscheidungen im sportlichen Bereich – also einen Freifahrtschein, den er auch bekam. Als er damals seinen Wunsch-Sportdirektor Bernhard Peters, Ex-Hockey-Nationaltrainer, durchsetzen wollte, scheiterte er aber an der DFB-Spitze, die ihm stattdessen Matthias Sammer vor die Nase setzte.

Klopp wird jetzt noch mehr Macht erhalten als Klinsmann damals. Noch nie war ein Trainer vor den Verhandlungen in einer besseren Position, seine Vorstellungen durchzusetzen. Noch nie hatte der Verband so viel Druck, die Wunschlösung zu verpflichten.

Allein das DFB-Commitment für Klopp sorgt schon jetzt international dafür, dass Deutschland vom Ausland wieder als ernstzunehmender Rivale für das kommende Turnier 2028 in Großbritannien und Irland gesehen wird. Der Name Klopp hat im Fußball einen Ruf wie Donnerhall, der schon jetzt alle Fußballherzen höher schlagen lässt. Klopp! Klopp! Klopp!

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