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Nach Horror-Unfall am Ballermann: Mallorca-Max sagt Genickbruch den Kampf an

Nach Horror-Unfall am Ballermann: Mallorca-Max sagt Genickbruch den Kampf an
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Mallorca – Vier Schrauben im Schädel, Metallgestell am Kopf – und trotzdem steht Max Dettmann (19) schon wieder auf. Erst vor einer Woche brach sich der Fußballer vom MTV Ahrensbök bei einem Kopfsprung in einen nur 60 Zentimeter tiefen Hotelpool am Ballermann das Genick. Jetzt zeigt er seine ersten Schritte nach dem schweren Unfall.

„Das ist mein erstes Video, wo ich aufstehen kann. Darauf habe ich lange gewartet. Ihr seht aber, dass mir das noch nicht so leichtfällt“, sagt Max bei TikTok. Noch ist der Rollstuhl sein ständiger Begleiter. Doch der 19-Jährige läuft bereits wieder über den Flur der Klinik auf Mallorca. Jeder Schritt kostet Kraft und ist für Max ein weiterer kleiner Sieg auf dem Weg zurück in den Alltag.

Halofixateur hält Kopf und Halswirbelsäule stabil

Noch beeindruckender wird das Ganze mit Blick auf das, was Max rund um die Uhr für drei bis vier Monate aushalten muss. Der 19-Jährige trägt einen sogenannten Halofixateur – ein Metallgestell, das seinen Kopf stabilisiert. Vier Stifte wurden dafür durch die Haut im Schädel verankert. Sie halten Kopf und Halswirbelsäule in Position, damit die gebrochenen Wirbel wieder zusammenwachsen können.

Kein Wunder, dass damit selbst wenige Meter zur Herausforderung werden. „Mein Kopf arbeitet noch gegen das Gestell. Er ist starr fixiert, und das tut an der Wirbelsäule noch weh. Daran muss ich mich erst gewöhnen.“

Für Max sind die ersten Schritte weit mehr als nur ein medizinischer Fortschritt. „Ich bin so dankbar für diese Bewegung. Ich hatte einen Schutzengel, ich hätte auch im Rollstuhl landen können. Jetzt kämpfe ich mich langsam zurück“, sagt er zu BILD.

Tatsächlich kam der 19-Jährige glimpflicher davon als zunächst befürchtet. Zwar brach er sich bei dem Unfall den ersten und den siebten Halswirbel. Nach Angaben der Ärzte blieben Rückenmark und Nerven jedoch unverletzt.

Endlich wieder raus an die frische Luft

Nach einer Woche zwischen weißen Krankenhauswänden gab es für Max einen weiteren kleinen Sieg. Er durfte erstmals wieder auf die Dachterrasse der Klinik. Statt Neonlicht über dem Bett: blauer Himmel. Statt Klinikluft: endlich wieder Sonne und frischer Wind. „Mir geht es den Umständen entsprechend gut“, sagt der 19-Jährige.

Lange wird er Mallorca wohl nicht mehr aus dem Krankenhausfenster betrachten müssen. Der Rücktransport nach Deutschland läuft bereits. Nach eigenen Angaben könnte Max schon morgen oder übermorgen in die Heimat gebracht werden.

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