Frankfurt am Main – Die Endzeit-Bilder von Bränden, Plünderungen und Zerstörungen bringen auch Linksextreme in Deutschland auf den Plan! Sie organisieren bereits einen Protesttag in neun deutschen Metropolen, der das Chaos und die Gewalt bei unseren Nachbarn nachahmen soll. In sozialen Medien kursieren bereits Aufrufe zum Umsturz samt Gewalt-Bildern, Flugblätter sollen außerdem an deutschen Schulen verbreitet werden.
„Der Funke ist übergesprungen“, „Zeit für Widerstand“, „Streiken wie die Jugend in Frankreich“. Mit diesen Kampfbegriffen wollen Linksradikale die Krawalle nach Deutschland tragen, die bereits viele französische Städte in Schlachtfelder verwandelt haben.
Stichtag für die Krawalle: 31. Oktober. Die Bewegung nennt sich „Gen Z regelt das“ und vermengt legitime Forderungen mit einem Mischmasch aus abstrusen Ideologien. Die Themen: marode Schulen, gestiegene Preise, Wehrpflicht, „Palästina“. Manche rufen bereits indirekt zu Bränden, Gewalt und Straßenschlachten auf. Dutzende Organisationen, Gruppen und NGOs unterstützen die Demos. U.a. die Linksjugend Solid.
Nach BILD-Informationen nehmen deutsche Ermittler die Aufrufe sehr ernst, Landes- und Bundespolizisten aus ganz Deutschland sollen auf die neun Metropolen konzentriert werden. Hauptorte des Protests sind Berlin und Frankfurt am Main. Außerdem sollen in Hamburg, Köln, Stuttgart, Bremen, München, Leipzig und Düsseldorf große Protest-Aktionen laufen. Beginn ist jeweils um 14 bzw. 16 Uhr. Und sie sollen bis in die Nacht gehen.
Innenminister alarmiert, Polizei bereitet sich vor
Hessens Innenminister Roman Poseck (56, CDU) zu BILD: „Unsere Sicherheitsbehörden haben den 31. Oktober bereits fest im Blick. Unsere Polizei wird stark und aufgestellt sein und konsequent handeln. Sie wird keinerlei Gewalt gegen Personen und Sachen dulden. Wir werden nicht zulassen, dass linke Chaoten unser Stadtbild bestimmen und Sachwerte sowie menschliche Werte im wahrsten Sinne des Wortes in Flammen setzen.“
Manuel Ostermann (36), Chef der Bundespolizeigewerkschaft zu BILD: „Wir müssen damit rechnen, dass es teils zu tagelangen Ausschreitungen kommt. Und dass es hässliche Bilder gibt, möglicherweise brutale Gewalt. Aber unsere Polizei ist viel besser aufgestellt als in Frankreich, die Sicherheitskräfte werden keine rechtsfreien Räume zulassen.“
Schuld, dass es jetzt in Deutschland zu solchen Gewalt-Demos kommen kann, ist für Ostermann ein „formvollendetes Versagen der Politik. Weil der Linksextremismus in Deutschland mehr hofiert wird als auch nur kritisch beäugt. Es gibt kaum eine politische Priorität, Linksextremismus und Islamismus rechtsstaatlich zu bekämpfen.“
„Berauschen sich an Gewalt und Einschüchterung“
Extremismus-Expertin Prof. Susanne Schröter (69, Goethe-Uni Frankfurt/M.) warnt in BILD vor den Krawallmachern: „Die haben einen Lauf, die berauschen sich an der Gewalt und an der Einschüchterung. Die werden von einem Machtgefühl getragen. Das macht sie gefährlich. In sehr kurzer Zeit ist eine internationale Bewegung entstanden, die in Deutschland beunruhigende Formen annehmen könnte.“
In den sozialen Netzwerken wie Telegram, Instagram, Reddit, X entstehen täglich neue Gruppen auch in kleineren Städten, die für die Großdemos in den Metropolen trommeln. Erkennungszeichen der Gruppen ist ein orangefarbenes Eichhörnchen.
Auch migrantische Gruppen rufen massiv zu den Mega-Demos in den neun deutschen Großstädten auf und schwärmen von der Bewegung wie in Frankreich. Diverse Videos in sozialen Netzwerken sprechen gezielt Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund an, damit sie „einstehen für ihre Rechte“ und in Massen auf die Straße gehen.
Expertin Schröter weiter zu BILD: „Es handelt sich um eine Allianz zwischen Linken und Islamisten. Sie wird durch den israelbezogenen Antisemitismus, der häufig in eine radikale Judenfeindschaft kippt, eine fundamentale Ablehnung des Westens und eine Ästhetisierung von Gewalt zusammengehalten. Gewalt ist keine Nebenerscheinung, sondern ein zentrales Moment der Mobilisierung.“