Viel zu lange haben sich Jobcenter und Arbeitgeber auf der Nase herumtanzen lassen. Wer als Stützeempfänger keinen Bock auf Job hatte, der musste beim Vorstellungsgespräch nur mal den Doofen spielen oder vorher einen tiefen Schluck aus der Pulle nehmen.
Klar, dass die Chefs auf solche Mitarbeiter lieber verzichten. Und die Stütze läuft trotzdem ungemindert weiter.
Deshalb ist es höchste Zeit, dass die Jobcenter die Zügel anziehen und solches Ihr-könnt-mich-mal-Verhalten sanktionieren. Traurig genug, dass die Bundesagentur für Arbeit das nun in einer Weisung förmlich regeln muss.
Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass eine offensichtliche Jobverweigerung bestraft werden sollte. Fördern und Fordern, das war doch immer die Grundidee bei Hartz, Bürgergeld oder nun Grundsicherung.
Gut, dass das Fordern wieder in Mode kommt.