Am Abschlusstag des G7-Gipfels im französischen Évian-les-Bains hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein positives Fazit gezogen. Vor allem die gemeinsame Erklärung zum Ukrainekrieg hob Merz in einem Statement vor Journalisten hervor. Er sprach von einer »sehr klaren Botschaft« an Russland. »Die Unterstützung der Ukraine ist aus diesem Kreis heraus so stark wie selten zuvor«, befand der Kanzler.
Merz ging darauf ein, dass die G7-Staaten ihren militärischen und finanziellen Beitrag für die Ukraine verstärken. »Alle G7-Partner werden den Druck auf Moskau erhöhen, auch durch Sanktionen«, fügt er hinzu. Das setze einen neuen Ton »auch in der transatlantischen Einigkeit und Entschlossenheit« Erstmals seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump sei es gelungen, wieder eine gemeinsame Stellungnahme der wichtigsten westlichen Industriestaaten zu verabschieden.
Auf sein Verhältnis zu Trump angesprochen, sagte der Kanzler, die Atmosphäre sei »sehr konstruktiv« gewesen. Es gebe »da überhaupt keine Einschränkungen auch des persönlichen Miteinanders«. Insgesamt habe er diesen G7-Gipfel als »sehr konstruktiv auch von einem wirklich gemeinsamen Geist getragen erlebt«. Es habe an keiner Stelle »irgendwelche persönlichen Störungen gegeben«.