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Drohnen-Alarm! Drei Flughäfen in Moskau dicht – Passagiere sollen Schutz suchen

Drohnen-Alarm! Drei Flughäfen in Moskau dicht – Passagiere sollen Schutz suchen
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Moskau – Medienberichten zufolge sind alle vier großen Flughäfen in Moskau derzeit für Starts und Landungen geschlossen. Betroffen seien Scheremetjewo, Domodedowo, Wnukowo und Schukowski, wie die russische Luftfahrtbehörde laut „Meduza“ mitteilte. Besonders dramatisch sei die Lage am Flughafen Scheremetjewo: Dort sei Luftalarm ausgelöst worden. Passagiere wurden demnach dazu aufgefordert, sich in die nächstgelegenen Schutzbereiche und Bunker zu begeben.

Hintergrund ist offenbar ein neuer Drohnen-Angriff auf die russische Hauptstadt. Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin (68) erklärte, in den vergangenen Stunden seien mindestens elf Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen worden. Bilder in den sozialen Medien sollen eine abgestürzte Drohne auf dem Flugfeld von Scheremetjewo zeigen.

Die Flughäfen warnen den Berichten zufolge vor erheblichen Auswirkungen für den Flugverkehr. In Domodedowo werde der Flugplan angepasst. Wnukowo warnte Passagiere vor längeren Wartezeiten, auch an Bord bereits wartender Maschinen.

Nach Informationen der BBC ist unter den Flugzeugen, die vorläufig nicht landen können, auch ein Airbus A380 der Fluggesellschaft Emirates, der von Dubai nach Moskau unterwegs war. Er kreist wie viele andere wartende Flieger über der Hauptstadt im russischen Luftraum. Das Problem: In Russland gibt es außerhalb Moskaus nur zwei Flughäfen, die den riesigen Passagierjet abfertigen können: St. Petersburg und Nowosibirsk.

Selenskyj warnte Fluggesellschaften

Anfang September hatte Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) die Fluggesellschaften gewarnt, der russische Luftraum werde durch ukrainische Drohnenangriffe zunehmend unsicher. Die Ukraine sei zwar „an sich keine Bedrohung für die zivile Luftfahrt“, die Drohnenangriffe würden den russischen Luftraum aber „de facto lahmlegen“.

Kremlchef Wladimir Putin (74) reagierte scharf, wertete die Äußerungen als „Anstiftung zum Terrorismus“ und kündigte für den Fall entsprechender „Tragödien“ eine Antwort an.

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