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Botschaft von „Menschenfreund“ Putin: Russland greift Kiew mit Streumunition an

Botschaft von „Menschenfreund“ Putin: Russland greift Kiew mit Streumunition an
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Kiew – Nach Monaten ohne Durchbruch gibt es plötzlich wieder Bewegung in den Gesprächen über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges. Doch während Kreml-Chef Wladimir Putin (74) laut dem US-Sondergesandten Steve Witkoff (69) „prinzipiell“ offen für trilaterale Verhandlungen mit der Ukraine und den USA als Vermittler ist, lässt er Kiew mit Raketen beschießen.

Serhii „Flash“ Beskrestnov, ein Berater vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (48), teilte auf Telegram mit, dass Russland das historische Zentrum von Kiew mit einer ballistischen Rakete vom Typ „Iskander“ angegriffen hat. Und zwar mit einem Streumunitions-Gefechtskopf!

Heißt konkret: „Dieser Kopf explodiert in der Luft und wird speziell eingesetzt, um Menschen und Technik auf einer Fläche von 400 mal 400 Metern maximal zu schädigen. 58 Kampfköpfe explodieren gleichzeitig in der Luft“, erklärt Beskrestnov. „Dieser Angriff erfolgte nicht aus militärischen Gründen. Ziel war es, einen Teil der Altstadt zu zerstören und so viele Menschen wie möglich zu traumatisieren.“

Allein 21 ballistische Raketen hatten Kiew als Ziel. Selenskyj teilte mit, dass „gewöhnliche Wohnhäuser, Energieanlagen, die Infrastruktur an einem der Bahnhöfe und der U-Bahn, Einkaufszentren und Unternehmen“ getroffen wurden. „Selbst ein Kloster gehört zu den beschädigten Gebäuden“, so Selenskyj weiter. Zwei Menschen starben, 34 wurden verletzt.

Witkoff: Putin ist ein Humanist

Trumps Gesandter Witkoff sagte zu Putin in St. Petersburg am Mittwoch: „Sie sprechen so viel darüber, dass mein Präsident, Präsident Trump, ein Menschenfreund ist – Sie sind auch ein Menschenfreund, Sir, und ich begrüße das.“ Putin ein Humanist und Menschenfreund? Das ist nicht der Eindruck, der in der vergangenen Nacht in der Ukraine herrschte. Denn wieder ließ Putin die Zivilbevölkerung terrorisieren. Mit Drohnen und Raketen.

Russland hat sein Nachbarland am 24. Februar 2022 völkerrechtswidrig überfallen und greift das ukrainische Militär, die Zivilbevölkerung und kritische Infrastruktur seitdem täglich an. In den vergangenen Tagen hatte vor allem der Streit von Donald Trump (80) mit der Ukraine für Schlagzeilen gesorgt.

Er tadelte den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (48), er wolle gar keinen Frieden und sei ein größeres Hindernis auf dem Weg dorthin als selbst Kreml-Despot Wladimir Putin (74). Der US-Präsident deutete sogar an, die Ukraine brauche einen neuen Präsidenten – oder zumindest einen anderen Verhandler.

Wolodymyr Selenskyj will die Front einfrieren

Trotz des Streits mit Washington legt sich Selenskyj erstmals klar auf einen Weg zum Waffenstillstand fest: Die Kämpfe mit Russland könnten zunächst an der heutigen Frontlinie eingefroren werden. Seine klare Antwort im Interview mit Fox News: „Ja, im Moment müssen wir einfrieren.“ Und weiter: „Ich glaube, das ist ein realistischer Weg, diesen Krieg zu beenden.“ Nach der erneuten Angriffsnacht in Kiew teilte er am Donnerstag auf X mit: „Wenn Russland auf Verhandlungen mit ballistischen Raketen antwortet, braucht es echten Druck auf Russland.“

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