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Alonso wildert bei seinem Ex-Klub Bayer Leverkusen

Alonso wildert bei seinem Ex-Klub Bayer Leverkusen
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Leverkusen – Jetzt kann es schnell gehen. Am Montag soll Kerim Alajbegović (18) bei Bayer Leverkusen ins Training einsteigen. Dann ist der Urlaub des Bosniers beendet. Drei Wochen hatte er nach dem WM-Aus frei. Die große Frage: Kommt das Eigengewächs, das 2025 mit Bayers U19 Vizemeister wurde, überhaupt noch einmal zurück?

Es geht um 40 Millionen Euro

Gut möglich ist, dass Alajbegović noch an diesem Wochenende wechselt. Zum FC Chelsea. Zu Leverkusens Meistertrainer Xabi Alonso (44), der Bayer 2024 zum ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte geführt hat. Der neue Coach des Londoner Klubs hat sich nach BILD-Informationen in Leverkusen gemeldet und das Interesse am offensiven Mittelfeldspieler untermauert. Die Klubs sind einer Einigung anscheinend nahe. Es geht um rund 40 Millionen Euro: 35 Mio. fix plus Nachschläge.

Alonso kennt Alajbegović aus seiner Zeit beim Werksklub (2022 bis 2025). Den Youngster hatte er immer mal wieder in den Trainingskader der Profis berufen. Schon da war er angetan von den technischen Fähigkeiten des Top-Talents. Alajbegović ist ein starker Pass-Spieler – so, wie es Alonso liebt. Dazu hat er einen sehr platzierten Schuss.

Nach einem Jahr bei RB Salzburg holte Bayer seinen Jungen in diesem Sommer zurück. Für die Österreicher spielte er auch in der Europa League. Beim 2:3 Ende Januar bei Aston Villa ragte er als Linksaußen heraus. Seitdem sind Vereine aus der Premier League interessiert. Chelsea stieg im Frühjahr ein. Der Kontakt war eher lose. Alonso gibt jetzt Vollgas.

Auch Bergamo und Neapel machten konkrete Angebote

Alajbegović kann sich einen Wechsel gut vorstellen. Er ist ein spielstarker Profi fürs linke Mittelfeld, kein typischer Außenbahn-Renner. Deshalb ist unklar, ob er zu 100 Prozent ins 4-3-3-System des neuen Leverkusen-Trainers Carles Martínez (42) passen würde. Bayer traut es ihm zu. Der Vertrag wurde erst im Frühjahr bis 2031 verlängert. Ohne Ausstiegsklausel.

Jetzt locken Alonso, London und die Premier League. Zuvor hatten sich schon die Römer Klubs Lazio und AS um Alajbegović bemüht, zuletzt Neapel und Bergamo. Alle bleiben mit ihren Angeboten unter der Bayer-Schmerzgrenze. Chelsea ist anscheinend bereit, die Forderungen zu erfüllen.

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