Girona â Ein weiteres Kapitel ist abgeschlossen: Marc-AndrĂ© ter Stegen (34) verabschiedet sich vom FC Girona. Der Torwart war zuletzt vom FC Barcelona an den katalanischen Klub ausgeliehen, nun endet sein Engagement offiziell. Zum Abschied richtete sich ter Stegen via Instagram mit emotionalen Worten an Verein und Fans und blickte auf seine Zeit bei Girona zurĂŒck.
Der Keeper schreibt: âGirona, vielen Dank fĂŒr diese Monate. Auch wenn meine Etappe auf dem Feld viel kĂŒrzer war, als wir uns alle gewĂŒnscht hĂ€tten, mit nur zwei Spielen nach meiner Ankunft im Januar und weil ich danach fĂŒr den Rest der Saison drauĂen bleiben musste, bin ich sehr dankbar dafĂŒr, wie ihr mich vom ersten Tag an empfangen habt.â Und: âEs war mir eine Ehre, Teil dieser Familie zu sein, die Umkleidekabine mit dieser Gruppe zu teilen und die Zuneigung der Vereinsmitarbeiter und einer unglaublichen Fangemeinde zu spĂŒren.â
RĂŒckblick: Nachdem ter Stegen im vergangenen Jahr bei Barça aussortiert worden war und keine Chance mehr auf EinsĂ€tze hatte, wechselte er im Januar nach Girona. Auf Anhieb stand er in zwei Partien im Tor, dann aber zog ihn eine Oberschenkelverletzung aus dem Verkehr. Im Februar musste er sich sogar einer Operation unterziehen. Seitdem fĂ€llt er aus, auf den Platz zurĂŒckkehren konnte er nicht. Ohne ihn stieg Girona als Tabellen-19. in die 2. Liga ab.
Ter Stegen, der auch der deutschen Nationalmannschaft fĂŒr die WM in diesem Sommer fehlt: âDas Ende war nicht das, was wir wollten, aber ich bin davon ĂŒberzeugt, dass dieser Klub die Kraft, die IdentitĂ€t und die Menschen hat, um sehr bald wieder dorthin zurĂŒckzukehren, wo er hingehört: in die höchste Spielklasse. Vielen Dank an alle Fans fĂŒr die UnterstĂŒtzung und die Zuneigung. Ich wĂŒnsche euch von ganzem Herzen alles Gute fĂŒr die Zukunft.â
Wie es fĂŒr ter Stegen nun weitergeht, ist offen. Sein Vertrag beim FC Barcelona lĂ€uft zwar noch bis 2028, doch ein erneuter Einsatz fĂŒr die Katalanen gilt derzeit als eher unwahrscheinlich. Nach Informationen der spanischen Zeitung âASâ wird stattdessen ĂŒber eine weitere Leihe diskutiert.