Berlin – Für die FDP soll der Parteitag dieses Wochenende in Berlin einen neuen Aufbruch auslösen. Mit einem neuen Chef an der Spitze: Wolfgang Kubicki (74). Aber ausgerechnet zum Treffen der Liberalen ist der kleine Aufwärtstrend der Partei wieder gestoppt. Im aktuellen Sonntagstrend von INSA für BILD fällt die FDP von 4 auf 3 Prozent zurück – und ist somit wieder weit entfernt von der 5-Prozent-Hürde.
Während die Liberalen um ihre politische Zukunft kämpfen, bleiben die Kräfteverhältnisse an der Spitze stabil. Die AfD behauptet mit unverändert 29 Prozent klar Platz 1 im INSA-Trend. Dahinter folgen unverändert die Union mit 22 Prozent, die Grünen (14 Prozent), die SPD (12 Prozent) und die Linke mit 11 Prozent. Das BSW liegt bei 3 Prozent.
Heißt: Lediglich die FDP (3 Prozent) hat zur Vorwoche einen Punkt verloren. Die sonstigen Parteien (6 Prozent) sind einen Prozentpunkt stärker. Zwölf Prozent der Stimmen würden folglich an Parteien gehen, die den Einzug in den Bundestag verpassen würden.
Kubicki soll die Wende bringen
Die Freien Demokraten stehen somit unter erheblichem Druck. Ziel des Parteitags in Berlin ist es, das verloren gegangene Vertrauen bei den Wählern zurückzugewinnen. Mit Spannung wird die Rede von Wolfgang Kubicki am Samstagnachmittag erwartet.