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Nach Einbrüchen an Verkaufsständen: Chef von Karls Erdbeerhof rüstet auf

Nach Einbrüchen an Verkaufsständen: Chef von Karls Erdbeerhof rüstet auf
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Lübben (Brandenburg) – Technik, die beer-geistert? Ein nächtlicher Einbruch in einen Verkaufsstand von Karls Erdbeerhof bringt das Fass zum Überlaufen: Das Unternehmen rüstet seine Stände mit neuester Technik auf. Die Testphase soll noch diese Woche anlaufen.

Am Freitag wurde die Polizei in Lübben (Brandenburg) in die Lindenstraße im Ortsteil Steinkirchen gerufen. Über Nacht hatten Diebe den Verkaufsstand aufgebrochen und daraus kistenweise Erdbeeren gestohlen. Da eine 750-Gramm-Schale am Stand momentan 8,95 Euro kostet, summiert sich der entstandene Schaden auf mehrere hundert Euro.

Das sagt der Erdbeer-König zu den Diebstählen

Erdbeer-König Robert Dahl (55) kündigt den Dieben genervt den Kampf an: „Finger weg von meinen Erdbeeren!“ Zwar seien die immer mal wieder auftretenden Einbrüche in die Verkaufsstände ärgerliche Einzelfälle, dennoch stehe ein großes Sicherheitsupdate an den Ständen unmittelbar bevor: „Wir testen unser neues Sicherheitssystem ab dieser Woche an 20 Ständen“, verrät der Unternehmer BILD exklusiv. Mittelfristig sollen alle der über 400 Stände mit der neuen Überwachung versehen werden.

So funktioniert die neue Sicherheitstechnik

Der Chef der beliebten Erlebnis-Dörfer weiter: „Bisher war es technisch nicht möglich, weil unsere Stände über keine festen Anschlüsse verfügen.“ Nun sei es gelungen, eine Lösung zu finden, bei der Alarm, Bewegungsmelder und Internetanschluss auch mobil funktionieren. Die Stände werden künftig vom dauerhaft besetzten Zentralsitz in Rövershagen überwacht.

Big Berry is watching you: Macht sich ein Einbrecher am Stand zu schaffen, wird die Zentrale alarmiert. Von dort kann die verdächtige Person via Lautsprecher sogar angesprochen werden. Dahl: „Die Stände werden ja auch nachts beliefert, da müssen wir sicherstellen, dass die Fahrer nicht den Alarm auslösen.“

Einbrüche sind bereits weniger geworden

Kam es 2025 in Berlin nach einem Erdbeer-Einbruch sogar zu einer schweren Körperverletzung, hatten sich die Langfinger in Lübben scheinbar bereits mit dem Abtransport übernommen: Ein Teil der Beute wurde verstreut auf dem angrenzenden Parkplatz gefunden. Die Polizei ermittelt.

Übrigens: Am häufigsten wurde laut Dahl vor zehn Jahren eingebrochen. Damals hatten es die Diebe vor allem auf den Erdbeerwein abgesehen. Dieser wurde daraufhin an den Ständen aus dem Sortiment genommen.

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