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Iran und USA stehen offenbar kurz vor Einigung auf neue Waffenruhe

Iran und USA stehen offenbar kurz vor Einigung auf neue Waffenruhe

Die USA und der Iran stehen offenbar kurz vor der Unterzeichnung eines Abkommens über eine 60-tägige Waffenruhe. Das berichtete das Nachrichtenportal unter Berufung auf mehrere Quellen mit Kenntnis der Verhandlungen. Kern der Einigung sei die Wiederöffnung der Straße von Hormus, die seit den US-israelischen Angriffen auf den Iran Ende Februar für den Großteil des Schiffsverkehrs gesperrt ist. Außerdem sieht die Einigung vor:

  • Für die Dauer der Waffenruhe sollen keine Durchfahrtsgebühren erhoben und vom Iran gelegte Minen geräumt werden. Im Gegenzug dürfte der Iran sein Öl wieder frei verkaufen, und die USA würden die Blockade iranischer Häfen aufheben.
  • Während des 60-tägigen Zeitraums soll über die Aufhebung von Sanktionen und die Freigabe iranischer Gelder verhandelt werden.
  • US-Streitkräfte, die in den vergangenen Monaten mobilisiert wurden, sollen während der Waffenruhe in der Region bleiben und sich erst zurückziehen, wenn ein endgültiges Abkommen zustande kommt.

Der Iran soll sich zudem bereit erklärt haben, seine Bestände an angereichertem Uran aufzugeben. Das berichtete die unter Berufung auf zwei US-Beamte. Die Details seien noch unklar und würden bei kommenden Gesprächsrunden diskutiert. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor betont, er werde nur dann einem Abkommen zustimmen, wenn dieses die Anreicherung und das bereits angereicherte Uran des Iran behandle.

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars ​machte der Iran keine Zugeständnisse in Bezug auf sein Atomprogramm. Auch soll die Straße von Hormus unter der Verwaltung des Iran bleiben. Zwar habe der Iran zugestimmt, dass die Zahl der passierenden Schiffe auf das Vorkriegsniveau zurückkehren könne; Trumps Behauptung, es würde zum Zustand vor dem Krieg zurückgekehrt werden, sei jedoch falsch.

Trump hatte auf seiner Onlineplattform lediglich geschrieben, die Meeresenge würde geöffnet werden. Er habe mit Führern verschiedener Staaten im Nahen Osten telefoniert, um mit ihnen über das Abkommen zu sprechen, gab Trump an. Darunter auch Israels Premierminister Benjamin Netanjahu. Die Einzelheiten der Vereinbarung mit dem Iran würden »in Kürze« bekannt gegeben.

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