Brisanter Konflikt im Team von Titelfavorit Paris St-Germain! Vor dem Champions-League-Finale zwischen PSG und Arsenal (heute 18 Uhr bei ZDF/DAZN und im BILD-Liveticker) machen die GerĂŒchte ĂŒber die Beziehung von Stammtorwart Matvey Safonov (27) und Innenverteidiger Ilya Zabarnyi (23) wieder Schlagzeilen.
Auslöser: Ein Video von einem internen Freundschaftsspiel zweier PSG-Teams am vergangenen Samstag, also eine Woche vor dem groĂen Finale um Europas Krone in Budapest. Darin ist beim Abklatschen aller Spieler vor dem Anpfiff zu sehen, wie sich der Russe Safonov und der Ukrainer Zabarnyi als einzige Teamkollegen NICHT die Hand geben.
Die französische Zeitung âLe Parisienâ schrieb daraufhin, dass es sich um âeine reine VorsichtsmaĂnahmeâ handele, nicht um eine symbolische Handlung zweier verfeindeter Spieler. Stattdessen soll PSG als Klub bereits seit Saisonbeginn ganz genau darauf achten, die Spieler bei Einblicken in die AktivitĂ€ten der Mannschaft nicht gemeinsam zu zeigen. Die beiden Stars selbst sollen es ebenfalls vermeiden, Seite an Seite gesehen zu werden.
Der Verdacht liegt aber nahe, dass die Einigkeit darĂŒber intern doch nicht so groĂ ist, wie nach auĂen hin dargestellt. Denn: Schon vor der Verpflichtung des Ukrainers Zabarnyi, der im Sommer fĂŒr 63 Millionen Euro Ablöse aus Bournemouth gekommen war, hatte es vermehrt Berichte ĂŒber seine ablehnende Haltung gegenĂŒber Safonov gegeben. Sein eigenes Statement unterstrich das. âIch muss im Training auf professioneller Ebene mit ihm interagieren und werde meine Verpflichtungen gegenĂŒber dem Verein erfĂŒllenâ, wurde Zabarnyi von âLâĂquipeâ zitiert. Er unterhalte aber âkeinerlei Beziehungen zu Russenâ.
Zabarnyi: âKeinerlei Beziehungen zu Russenâ
Die gröĂte französische Sporttageszeitung hatte zuvor bereits berichtet, dass der Wechsel sogar platzen könnte, weil Zabarnyi nicht mit einem Russen in einer Mannschaft spielen wollen wĂŒrde. Selbst ein möglicher Verkauf Safonovs wurde demnach in ErwĂ€gung gezogen, um den Zabarnyi-Transfer nicht zu gefĂ€hrden. Letztlich wurde Zabarnyi verpflichtet und Safonov blieb. Laut ukrainischen Medien folgte Zabarnyi anschlieĂend allen seiner neuen Teamkollegen in den sozialen Netzwerken â auĂer Safonov. Zudem sollen alte Anti-Russland-Posts vom Account von Zabarnyis Frau Angelina verschwunden sein. Ob auf Bitte von PSG oder ihres Ehemanns, ist nicht bekannt.
Sportlich scheint die brisante Situation der beiden PSG-Stars bisher keine Auswirkungen zu haben. 13-mal lief Zabarnyi in der laufenden Saison bereits in der PSG-Abwehr direkt vor Torwart Safonov auf. Im Champions-League-Finale heute wird Zabarnyi voraussichtlich zunÀchst auf der Bank sitzen.