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Zwei Tote auf der A2: Flugplatz-Party nach Absturz auf Autobahn abgesagt

Zwei Tote auf der A2: Flugplatz-Party nach Absturz auf Autobahn abgesagt
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Burg (Sachsen-Anhalt) – Die Trauer im Aero Club Kropp ist groß. Die Maschine, die am Freitag auf die Autobahn stürzte und ausbrannte, gehörte dem kleinen Flugverein aus dem Kreis Schleswig-Flensburg. Beide Insassen kamen ums Leben.

Für Samstag war eine kleine Party am Flugplatz geplant. „Die ist jetzt natürlich abgesagt worden“, teilt der Vereinsvorsitzende mit. Noch ist unklar, wie es zu dem Absturz auf der A2 kam.

Als das Kleinflugzeug auf den Standstreifen krachte, saß Unternehmer Ronny Pfaff (50) in seinem Auto. Er kam an der Absturzstelle vorbei, als sich Rettungskräfte und Feuerwehr noch ihren Weg durch den Stau in Fahrtrichtung Hannover bahnten. Pfaff schildert in BILD: „Ich fuhr auf der A2 in Richtung Berlin. Ich bemerkte, wie sich der Verkehrsfluss verlangsamte.“

Zu diesem Zeitpunkt glaubt der Geschäftsmann noch an einen Lkw-Unfall. „Dann sah ich aus der Ferne bereits eine große, dunkle Rauchsäule. Man konnte erkennen, dass irgendetwas auf der Fahrbahn brannte. Als wir näher kamen, wurde es natürlich deutlicher. Da sah man dieses Kleinflugzeug, das dort in Vollbrand stand.“

Bundeswehrsoldaten halfen an der Absturzstelle

Und weiter: „Die ersten Gedanken, die einem durch den Kopf schossen, waren natürlich: Oh Gott, ist da irgendjemand herausgekommen? In etwa zehn bis 15 Metern Entfernung standen zwei Polizisten. Zwei oder drei Bundeswehrsoldaten waren ebenfalls vor Ort. Sie schienen zu versuchen, noch etwas zu retten.“ In Burg gibt es einen großen Bundeswehrstandort. Offenbar waren die Soldaten zufällig an der Unglücksstelle.

Pfaffs Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer. Er wünscht ihnen viel Kraft. Er weiß selbst, wie hart solche Schicksalsschläge sein können. Beim Weihnachtsmarkt-Attentat in Magdeburg am 20. Dezember 2024 gehörte Pfaff zu den Schwerverletzten.

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