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WM 2026: TV Müller und die Sofa-Gefangenen des ZDF

WM 2026: TV Müller und die Sofa-Gefangenen des ZDF
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Trotz Undav-Wahnsinn gegen die Elfenbeinküste (Einschaltquote: 18,24 Mio.) wird es Zeit für ein WM-Gesuch ans ZDF. Lasst endlich eure Experten Christoph Kramer (35) und Per Mertesacker (41) von der Kette! Diese Petition ist (fast) kein Spaß …

Die einst brillantesten Fußball-Erklärer des Landes wirken aktuell immer häufiger als Geiseln des eigenen Sendekonzepts. Die „Wetten, dass..?“-Couch im Berliner Studio-Exil mutet wie eine lähmende Ersatzbank für die beiden Weltmeister an: überfrachtet mit wenig sagenden Gästen und übertrieben gut gelaunten Gastgebern. Immer sitzen. Immer neue Diskussionen. Immer neue Abschweifungen. Nur wenig davon bleibt im Kopf.

Wenn Christian Streich (61) Video-Analysen mit Montagsmaler-Kommandos („Stop! Laufe lasse! Zu de Leut schiiiebe!“) aufführt, sieht der Zuschauer vor dem Bildschirm inzwischen die körperlichen Schmerzen der Nebensitzenden. Das Spiel wird verschleppt, das Tempo leidet, der Sinn isch fragwürdig. Fernsehen aus der Steinzeit auf Südbadisch!

Wer rettet Kramer und Merte aus dem Sofa-Gefängnis?

Noch ein Turnier in dieser trutschigen Atmosphäre und sie müssen dauerhaft ins Abklingbecken. Die ZDF-Macher sollten ihrem Top-Duo wieder mehr Redezeit einräumen und es näher ans Spielfeld heranlassen: Moderator Jochen Breyer (43), Professor Merte („Undav ist ein Phänomen. Weltklasse!“), Poet Kramer („Für die Bayern-Spieler ist die WM eher Regeneration.“) – schnelle Dreierkette in den USA. Fertig! Die Fans wollen statt Dauer-Langeweile ihre Blitzschnell-Analysen und den Eistonnen-Humor zurück. Versteckt eure Stars nicht auf dem Sofa, lasst sie strahlen! Ansonsten geht demnächst ziemlich sicher das Transferfenster für TV-Experten auf …

▶ Immerhin den Spruch des Spiels landet ZDF-Kommentator Oliver Schmidt (53): „Die neue DFB-Welle heißt jetzt Antenne Undav – sendet auf WM-Frequenz.“

Die ultimative Empfangswelle der Fußball-Weltmeisterschaft bleibt definitiv MagentaTV. Während die Fans in Deutschland unter bis zu 39 Grad Celsius ächzen und besonders Durstige sich erste 24/7-Trinkpausen gönnen (FIFA-Sprech: „Hydration Break“), erlegt sich der Bezahlkanal mal eben eine Art „Scherz Break“ auf: räumliche Trennung für das neue Traum-Duo Thomas Müller (36/„Ich weiß nicht alles besser, nur anders!“) und Jürgen Klopp (59) vor dem 2. Nagelsmann-Spiel. Zu viel gejuxt?

So steht Klopp am Samstag in kurzen Hosen mit Moderator Johannes B. Kerner (61) vor der New Yorker Skyline, während Laura Wontorra (37) in Toronto die Weltmeister Müller und Mats Hummels (37/der Ruhepol im Comedy-Team) kreuzt. Ergebnis: Die Telekom kann bei dieser WM die Experten rotieren, wie sie will, Magenta bleibt im TV so etwas wie der FC Bayern in der Bundesliga: In jeder Startaufstellung haushoch überlegen. Schneller. Witziger. Analytischer. Moderner.

Klopp erzählt spannende Anekdoten über Holland-Star Virgil van Dijk, singt Party-Schlager („Gute Laune“/GroßstadtEngel) und empfiehlt sich den streitenden Müller und Wontorra aus der Ferne als „Mediator“. Kerner will Müller bevatern („Schickt ihn mir, ich nehme Thomas in Pflege“). Und der enthüllt mal eben ein Po-Geständnis – Müller: „Ich habe Mats immer für seinen Arsch beneidet in den engen Duellen – einfach hineinstellen.“ Ermahnung La Wonti: „Man kann auch Hintern sagen. (...) Vielleicht sollten wir ein Phrasenschwein für schlechte Müller-Witze aufstellen!“

▶ Magenta trennt Pressing-Prediger Klopp und TV Müller (bei Bayern wegen seiner Laber-Laune bekannt als Radio Müller) – am Ende alles nur eine neue Form der Machtdemonstration gegenüber den Öffentlich-Rechtlichen? Freiwillige Gag-Reduktion für mehr Tiefgang? Richtig ist: Es gab schon Augenblicke während dieser WM, da drohte der Planet Magenta wegen akuter Überwitzung zu verglühen. Damit der Spaß für die rund 5 Mio. Abonnenten erhalten bleibt, ist die Experten-Rotation eine gute Übergangs-Lösung. Handlungsschnelligkeit, die man dem ZDF während dieser WM auch wünscht …

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