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WM 2026: Mats Hummels fordert Personal-Beben bei der Nationalmannschaft

WM 2026: Mats Hummels fordert Personal-Beben bei der Nationalmannschaft
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Fußball-Deutschland ist nach dem Elfer-Drama im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (4:5) und unserem nächsten peinlichen WM-Aus am Boden. Weltmeister Mats Hummels (37) findet deutliche Worte und fordert personelle Konsequenzen – nicht nur auf Spieler-Seite.

Hummels bei MagentaTV: „Auf der verantwortlichen Seite schreit es schon irgendwie nach Konsequenzen. Das kann ich nicht anders sagen. Wir hatten jetzt die Heim-EM, Heim-Nations-League und das Turnier hier. Die Heim-EM wird mir im Nachhinein sportlich, von den Leistungen her immer noch zu gut geredet.“

Hintergrund: Bei der EM 2024 war Deutschland im Viertelfinale am späteren Europameister Spanien gescheitert (1:2 n.V.) – inklusive Elfmeter-Skandal (Handspiel von Cucurella).

Doch für Hummels waren auch die anschließenden Leistungen der DFB-Elf zu wenig: „Die beiden anderen Turniere waren jeweils enttäuschend. Deswegen muss das ein Thema sein. Sowohl vom Bundestrainer selbst aus, als auch vom Verband. Zumindest muss es Gespräche darüber geben, das kann nicht anders sein. Dafür ist Fußball zu sehr Leistungssport.“

Hummels glaubt an Rücktritte der DFB-Stars

Spannend: Der ehemalige Weltklasse-Innenverteidiger glaubt, dass einige DFB-Stars nach dem nächsten enttäuschenden Turnier ihre Nationalmannschafts-Karriere beenden werden: „Auf Spielerseite kann ich mir schon vorstellen, dass einige von sich aus zurücktreten werden. Und dann muss man vielleicht auch an Entscheidungen ran, die Spieler betreffen, die jetzt vielleicht erst Anfang 30 sind, aber schon bei vier, fünf, sechs Turnieren die Chance verpasst haben, für Deutschland ein gutes Turnier zu spielen oder gute Ergebnisse zu erzielen.“

Dann erklärt Hummels seine Gründe dafür: „Weil es für mich kein Zufall ist, dass eben seit der EM 2016 kein einziges starkes Turnier mehr von Deutschland dabei ist.“ Dafür macht er vor allem die DFB-Stars verantwortlich: „Das fängt in erster Linie mit den Spielern an, weil wir hatten verschiedene Trainer dazwischen. Und da erwarte ich auch von einigen, dass sie selber sagen, ich mache nicht mehr weiter. Aber ich erwarte auch, dass der aktuelle oder dann eventuell neue Bundestrainer auch ein paar harte Entscheidungen trifft.“

Nach der Hummels-Analyse gibt MagentaTV-Experte Jürgen Klopp (59) seinem Ex-Schützling beim BVB recht: „Mats hat recht und es klingt brutal. Wir reden über ein Jahrzehnt.“

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