Vancouver – Dieses DFB-Duo soll uns wieder zurück zum Erfolg führen. Am Dienstagachmittag wurde bekannt, dass Rudi Völler (66) dem DFB als Sportdirektor erhalten bleiben wird. Das hat der Weltmeister von 1990 entschieden. Dabei hat der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp (59) mit Völler persönlich telefoniert und ihm versichert, dass er gerne mit ihm zusammenarbeiten möchte. Nun hat Klopp Details aus dem Telefonat mit Völler verraten.
Vor dem WM-Achtelfinale zwischen der Schweiz und Kolumbien (4:3 n.E.) sagt Klopp im Gespräch mit MagentaTV-Moderator Johannes B. Kerner (61) und Weltmeister Thomas Müller (36): „Die Situation ist ja tatsächlich insofern ungewöhnlich, als eben nichts entschieden ist. Aber trotzdem können ein paar Gespräche geführt werden, egal, wie es am Ende ausgeht. Und wenn man dann liest, dass darüber nachgedacht wird, ob Rudi Völler mit mir im Fall des Falles kann, dann fand ich es schon, dass es gut ist, dass wir mal miteinander direkt sprechen und einfach klären: ‚Gut, an mir würde es nicht scheitern.‘“
Im Anschluss spricht Klopp ganz offen über sein mögliches Engagement als Bundestrainer, erklärt dabei auch was er sich von der möglichen Zusammenarbeit mit Völler erhofft: „Wenn es so kommen sollte, dann wäre es so, dass es hilfreich ist, dass man jemanden da hat, der die Abläufe und alles kennt. Rudi auf der einen Seite mit seiner Fußball-Erfahrung und auf der anderen Seite auch mit seiner langjährigen Tätigkeit im Verband – wo ich, wenn ich es werden würde, keinerlei Erfahrung habe. Ich habe weder Nationalmannschaft gespielt noch irgendwann mal eine trainiert.“
Auch DFB-Bosse wünschten sich Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Völler
Auch die DFB-Bosse um Präsident Bernd Neuendorf (65) und Hans-Joachim Watzke (67) hatten Völler im Vorfeld klar gemacht, dass sie sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit wünschen.
Die Europameisterschaft 2028 England, Schottland, Wales und der Republik Irland wäre dann das letzte Turnier für Völler. Der Sportdirektor hat bereits im Vorfeld klargemacht, dass danach für ihn endgültig Schluss ist.
Nach dem peinlichen WM-Aus und der vorzeitgen Trennung von Julian Nagelsmann (38) als Bundestrainer hatte der DFB das Gespräch mit seinem Wunschkandidaten für die Nagelsmann-Nachfolge gesucht. Klopp hat seine Bereitschaft signalisiert, sein Engagement gilt als sicher.