Politik

Trump will noch mehr Geld: Verteidigungsminister verrät die immensen Kosten des Kriegs gegen den Iran

Trump will noch mehr Geld: Verteidigungsminister verrät die immensen Kosten des Kriegs gegen den Iran
TTS-Player überspringenArtikel weiterlesen

Washington – Der Krieg gegen Iran wird für die USA immer teurer! US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (46) hat am Dienstag im Senat eingeräumt, dass der Militäreinsatz gegen das Regime in Teheran die Vereinigten Staaten bislang 37,5 Milliarden Dollar gekostet hat. Die Summe liegt laut Nachrichtenagentur AP deutlich über früheren Schätzungen. Bei einer Anhörung vor dem Haushaltsausschuss des Senats verteidigte Hegseth zugleich ein neues milliardenschweres Kriegspaket.

Insgesamt wollen die Republikaner um Präsident Donald Trump (80) ein Budget von 95 Milliarden Dollar verabschieden – der Großteil davon soll in den Krieg gegen Iran fließen. Während Hegseth vor dem Senat sprach, wurde er mehrfach von Protestierenden unterbrochen. Die Kritik wächst auch wegen der steigenden Opferzahlen: Erst vor wenigen Tagen teilte das Pentagon mit, dass drei weitere US-Soldaten im Konflikt ums Leben gekommen seien. Damit stieg die Zahl der gefallenen Amerikaner auf 17. Mehr als 100 Soldaten wurden verletzt. Hegseth gab vor dem Senatsausschuss zu: „Ohne diese Mittel drohen kritische Engpässe.“

Scharfe Angriffe kamen von den Demokraten. Senatorin Patty Murray (75) sprach von der Gefahr eines „weiteren endlosen Krieges“. Trump habe bereits dutzendfach angekündigt, ein Ende der Kämpfe stehe kurz bevor. Nun fordere das Weiße Haus aber weitere Milliarden für den Konflikt.

Trotz sinkender Umfragewerte zeigt Trump bislang keinerlei Bereitschaft zum Rückzug. Laut aktuellen Umfragen lehnt eine Mehrheit der Amerikaner seine Iran-Politik weiterhin ab. Zusätzlichen Druck erzeugen steigende Spritpreise. Iran versucht weiterhin, den Öltransport durch die strategisch wichtige Straße von Hormus zu kontrollieren. Noch in dieser Woche soll das neue Budgetpaket im Repräsentantenhaus abgestimmt werden. Die Republikaner wollen das Paket trotz heftiger demokratischer Gegenwehr möglichst noch vor Beginn des Wahlkampfs für die Kongresswahlen im November durchs Parlament bringen.

Vielleicht verpasst