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Trump: „Großes Abkommen“ soll Ukraine und ganz Europa betreffen

Trump: „Großes Abkommen“ soll Ukraine und ganz Europa betreffen
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Washington/Kiew/Moskau – Donald Trump (80) macht wieder Hoffnung auf einen neuen Ukraine-Deal. Und der soll nach seinen Worten weit über ein Ende des Krieges hinausgehen. Der US-Präsident bestätigte im Weißen Haus, dass er sich in Washington mit Kreml-Unterhändler Kirill Dmitriev getroffen habe. Auf die Frage einer Reporterin nach der Begegnung verriet Trump zwar keine Einzelheiten über die Gespräche. Dafür kündigte er Großes an.

„Es wird ein großes Abkommen sein“, sagte Trump. „Es wird mehr als nur die Ukraine betreffen, und ich könnte sogar sagen, dass es ganz Europa betreffen könnte.“ Was genau damit gemeint ist, ließ der Präsident offen. Trump behauptete lediglich, am Ende würden alle begeistert sein. Mit den ebenfalls nach Washington gereisten Vertretern der Ukraine habe er selbst dagegen nicht gesprochen.

Kontakte zu beiden Seiten gab es im Weißen Haus trotzdem. First Lady Melania Trump (56) empfing am Donnerstag sowohl Dmitriev als auch zwei ukrainische Vertreter: David Arachamija (47), Fraktionschef der Präsidentenpartei, und den Menschenrechtsbeauftragten Dmytro Lubinez (45).

Diesel-Deal mit Putin brachte Trump Kritik ein

Dabei ging es um die begrenzte Waffenruhe in der russisch besetzten Frontstadt Oleschky. Nach Darstellung des Weißen Hauses hatte Melania Trump die Feuerpause vermittelt. Sie galt vergangene Woche von Dienstag bis Sonntagabend. Sowohl Russland als auch die Ukraine bedankten sich dafür mehrfach bei der First Lady.

Für Trump ist das Treffen mit Dmitriev ein weiterer Schritt in seinem Versuch, den seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden. Die USA sehen sich dabei als Vermittler zwischen Moskau und Kiew. Den entscheidenden Durchbruch kann der Präsident bislang allerdings noch nicht vorweisen. Seine Annäherung an Russland in Form eines Diesel-Deals mit Russland-Diktator Wladimir Putin (74) brachte ihm zuletzt auch in den USA Kritik ein.

Schon kommende Woche folgt der nächste diplomatische Anlauf: In Abu Dhabi sollen Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA zu dreiseitigen Gesprächen zusammenkommen. Ob dahinter bereits jenes „große Abkommen“ steckt, von dem Trump jetzt spricht, ließ der Präsident offen.

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