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Spektakulärer Fund in Australien: Mann gräbt 1200 Gramm schweren Goldklumpen aus

Spektakulärer Fund in Australien: Mann gräbt 1200 Gramm schweren Goldklumpen aus
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Sydney (Australien) – Alles hatte der Goldsucher schon aus der staubigen Erde im Südosten Australiens gegraben: Bleikugeln, Nägel, Hufeisen, Patronenhülsen – und einmal auch eine Pfeife. Dann kam jener Tag Mitte Oktober, als der Metalldetektor vom Typ GPZ 8000 piepte, der Mann ein Loch grub und die Entdeckung seines Lebens machte: einen großen Klumpen pures Gold.

„Für die Größe des Fundstücks war das Signal gar nicht so laut. Als ich aber etwa zehn Zentimeter tief gegraben hatte, fing das Gerät richtig an zu piepen“, berichtet der Schatzsucher, der anonym bleiben möchte, dem australischen Sender „ABC News“. Weiter berichtet er: „Vielleicht war es der erste oder zweite Spatenstich, als ich plötzlich diesen leuchtend gelben Punkt in der Mitte des Lochs entdeckte.“

Goldklumpen wiegt mehr als 1200 Gramm

Was der Mann wenige Sekunden später in den Händen hielt, war kein bemalter Stein, sondern ein Goldnugget – dick und rund wie eine Kartoffel! Und richtig schwer. Der mit Quarz durchsetzte Goldklumpen wiegt mehr als 1200 Gramm. Erste Untersuchungen ergaben, dass etwa 940 Gramm davon reines Gold sind. Zum aktuellen Marktpreis ist der Klumpen zwischen 150.000 und 160.000 australische Dollar (rund 100.000 Euro) wert.

Tagelange Suche in der australischen Wildnis

Der Abenteurer hatte vor dem Fund bereits mehrere Tage lang auf der „Mount Stuart“-Farm in der Nähe der 95-Einwohner-Ortschaft Tibooburra im Nordwesten des Bundesstaates New South Wales gegraben. Der Ort liegt etwa 1200 Kilometer von Australiens Metropole Sydney entfernt im Outback. Er berichtet: „Mein Fund war das Ergebnis von Beharrlichkeit, denn beinahe wäre ich an dem Nugget vorbeigelaufen. Es war gegen Abend, ich wollte meine Suche gerade beenden.“

Und nun ist der Schatzsucher ein wohlhabender Mann! Der Goldklumpen soll an einen Sammler verkauft werden, der womöglich mehr als den reinen Goldwert zahlt – von bis zu 200.000 australischen Dollar (rund 126.000 Euro) ist die Rede.

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