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Schutzgelderpressung in Köln?: Zum dritten Mal Schüsse auf Uhrengeschäft in Innenstadt

Schutzgelderpressung in Köln?: Zum dritten Mal Schüsse auf Uhrengeschäft in Innenstadt
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Köln (Nordrhein-Westfalen) – Am frühen Mittwochmorgen hallten Schüsse durch die Kölner Innenstadt: Unbekannte hatten auf ein Uhrengeschäft in der Breiten Straße gefeuert – zum dritten Mal in diesem Jahr!

Um 3.52 Uhr ging der Alarm bei der Polizei ein. Anwohner waren von den Schüssen geweckt worden und wählten den Notruf. Die Ermittler sollen mehrere Einschusslöcher und Projektile gefunden haben, die Spurensuche vor dem Laden in der Breiten Straße läuft noch.

Steckt die „Daltons“-Bande dahinter?

Das Geschäft war bereits im August zweimal beschossen worden, mit einer Pistole und einer Kalaschnikow. Und es ist nicht der einzige Vorfall: Seit Pfingsten ermittelt die Polizei Köln in rund 30 Straftaten mit Schüssen, Explosionen und Brandstiftungen auf Häuser, Restaurants und Geschäfte. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Taten mit der „Daltons“-Bande zu tun haben.

Die Mitglieder gelten als besonders gewaltbereit und sind oft noch sehr jung, deshalb wird die Gruppe auch als Gen‑Z‑Mafia bezeichnet. Mit den Taten gehen oft Schutzgeldforderungen einher. Ob die Bande auch diesmal dahintersteckt, ist noch unklar. Weitere Details will die Polizei im Laufe des Tages mitteilen.

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