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Neuer Hammer bei VW! Weitere 12.000 Volkswagen-Jobs sollen weg

Neuer Hammer bei VW! Weitere 12.000 Volkswagen-Jobs sollen weg
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Hannover/Wolfsburg – Volkswagen verschärft den Sparkurs dramatisch! Bei der Kernmarke sollen bis 2030 weitere 12.000 Stellen sozialverträglich abgebaut werden. Das kommt zu den bereits geplanten mehr als 35.000 Stellen hinzu. Gleichzeitig will der Konzern den Beschäftigten den Wechsel in öffentlich geförderte Transfergesellschaften ermöglichen. Die IG Metall lehnt das kategorisch ab und droht mit Arbeitskampf ab dem Jahreswechsel.

Bei einem Krisentreffen an diesem Freitag rückten beide Seiten keinen Schritt aufeinander zu. VW pocht angesichts der angespannten Finanzlage auf schnelle Einsparungen bei den Arbeitskosten. Die Gewerkschaft wirft dem Vorstand vor, noch mehr Jobs streichen zu wollen, statt sein Versprechen zu halten, Beschäftigung und Standorte zu sichern.

VW-Personalvorstand Arne Meiswinkel (58) begründet die Pläne mit der verschlechterten Geschäftslage: „Wir haben keine Zeit zu verlieren. Seit dem Zukunftstarifvertrag 2024 hat sich die wirtschaftliche Situation drastisch verschlechtert.“ Er fügte hinzu: „Daraus ergibt sich ein akuter Handlungsbedarf.“ Der Konzern hält nach eigenen Angaben an der Beschäftigungssicherung bis Ende 2030 fest.

Genau an den geplanten Transfergesellschaften entzündet sich der nächste Konflikt. Die IG Metall lehnt diese Pläne strikt ab. Sie wertet den Vorstoß „als tarifpolitischen Wortbruch ohne tragfähige Rechtsgrundlage“. Die Gewerkschaft sieht die Gefahr einer „Sanierung auf Kosten der Steuerzahler“.

Warnung vor einer riesigen Eskalation

Zusätzlich verschärft die Kündigung von zehn Tarifverträgen den Streit. Volkswagen hatte die Vereinbarungen Ende September zum 31. Dezember 2026 gekündigt. Sie regeln unter anderem Arbeitszeiten, Urlaub und Zulagen. Betroffen sind rund 130.000 Beschäftigte in Deutschland. Die IG Metall spricht von einem Vertrauensbruch.

Betriebsratschefin Daniela Cavallo (51) hatte das Vorgehen als „Riesenaffront“ bezeichnet. Bezirksleiter Thorsten Gröger (57) warnte vor einer Eskalation: „Alles deutet auf eine Auseinandersetzung hin, die größer werden könnte als alles das, was dieser Konzern jemals erlebt hat.“

Die Tarifgespräche sollen am 24. November 2026 in Emden beginnen und am 15. Dezember in Zwickau fortgesetzt werden. Die Friedenspflicht endet am 31. Dezember 2026. Sollte bis dahin keine Einigung erzielt werden, sind Warnstreiks und weitere Arbeitskampfmaßnahmen möglich.

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