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Nach dem Fusion-Festival: Vermisster Besucher tot gefunden

Nach dem Fusion-Festival: Vermisster Besucher tot gefunden

Lärz (Mecklenburg-Vorpommern) – Ein Besucher des Fusion-Festivals in Lärz ist am Montagabend tot aufgefunden worden. Seine Freunde hatten den Mann am frühen Abend des Abreisetags als vermisst gemeldet und die Polizei alarmiert. Die leitete daraufhin eine Suche ein.

Der Leichnam wurde nach bisherigen Angaben am Montagabend gegen 18 Uhr außerhalb des Festivalgeländes im Straßengraben an der Bundesstraße 198 zwischen Rechlin und Vietzen (Mecklenburg-Vorpommern) entdeckt.

Keine Anzeichen auf Fremdeinwirkung

Nach ersten Erkenntnissen gibt es keine Anzeichen für Fremdeinwirkung. „Wir ermitteln in alle möglichen Richtungen“, sagte Polizeisprecherin Claudia Berndt gegenüber der Ostsee-Zeitung. Die Rechtsmedizin soll nun klären, woran der Mann starb. Dabei soll unter anderem geprüft werden, ob eine Vorerkrankung, eine Intoxikation oder die extreme Hitze mit Temperaturen von bis zu 40 Grad eine Rolle gespielt haben könnten. Bislang gibt es dafür jedoch keine gesicherten Erkenntnisse.

Fusion-Festival bei Temperaturen bis zu 40 Grad

Am vergangenen Wochenende feierten rund 65.000 Menschen auf dem Fusion-Festival auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Lärz. Das ist eines der größten alternativen Musikfestivals Deutschlands. Trotz der großen Hitze verlief die Veranstaltung nach Angaben der Veranstalter weitgehend ruhig. An zahlreichen Stellen auf dem Gelände wurde kostenloses Trinkwasser bereitgestellt.

Bereits am Donnerstag war das Festival wegen eines Brandes in der Nähe des Geländes zeitweise unterbrochen worden. Besucher wurden vorsorglich auf die Landebahn evakuiert. Das Feuer griff nach Angaben der Polizei nicht auf das Festivalgelände über. Der Festivalbetrieb wurde gegen 21.45 Uhr, nach rund drei Stunden Unterbrechung, wieder aufgenommen.

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