Mountain Brook (USA) – Christopher Lee Drummond (40) ist steinreich. Der Erbe eines Kohlebergbauunternehmens verfügt über ein Familienvermögen von mehr als 980 Millionen US-Dollar. Mit seiner Frau Alexis (37) lebte er das Leben der Superreichen: Luxusurlaube, Privatjets, teure Geschenke. Doch hinter der glitzernden Fassade offenbart sich ein dunkler Abgrund: Der Millionär wurde angeklagt – wegen häuslicher Gewalt.
Die Vorwürfe wiegen schwer: Drummond soll seine Ehefrau mehrfach gewürgt und misshandelt haben. Laut Gerichtsdokumenten u. a. am 25. Februar in der Luxusvilla in Mountain Brook (Alabama).
Festnahme nach Rückkehr aus Europa
Wie das Nachrichtenportal „AL.com“ berichtet, wurde der 40-Jährige am Montag festgenommen und ins Jefferson-County-Gefängnis eingeliefert. Gegen eine Kaution von 66.000 Dollar kam er wieder frei. Seine Frau Alexis Drummond hat zusätzlich eine Zivilklage gegen ihren Mann eingereicht. Darin heißt es, er sei in den USA festgenommen worden, kurz nachdem er aus Europa zurückgekehrt war. Auch dort soll er bereits in Haft gesessen haben.
In der Zivilklage schildert Alexis Drummond dramatische Details: Am 1. Juni waren sie gemeinsam nach Monaco gereist. Kurz nach ihrer Ankunft soll es im „Hotel de Paris“ zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen sein: Der 40-Jährige soll versucht haben, seiner Frau gewaltsam eine Kette vom Hals zu reißen. Er soll außerdem ihr Handy zerstört und ihr Handgelenk verstaucht haben. Die Polizei des Fürstentums musste eingreifen.
45 Tage Haft in Monaco
Ein Gericht verurteilte den Millionär am 5. Juni zu 45 Tagen Haft im Untersuchungsgefängnis von Monaco. Im September muss er sich nun auch in den USA vor Gericht verantworten.
„Alles, was ich wollte, war eine Schutzanordnung“
Das Paar heiratete 2023 und war vor der Hochzeit bereits drei Jahre lang in einer Beziehung. Beide haben zwei gemeinsame Kinder. Auf Instagram schreibt die 37-Jährige zur Festnahme ihres Mannes: „Ich hätte nie erwartet, dass sich mein Leben so entwickeln würde, wie es sich entwickelt hat. Alles, was ich jemals wollte, war eine Schutzanordnung für mich und meine Kinder.“