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Mit Österreichs Ex-Vizekanzler: Pegida-Chef plant Demo-Comeback

Mit Österreichs Ex-Vizekanzler: Pegida-Chef plant Demo-Comeback
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Dresden – Seinen letzten Auftritt hatte Lutz Bachmann (53) vor Gericht. Im März 2026 war der vielfach vorbestrafte Pegida-Gründer u. a. wegen Beihilfe zur Volksverhetzung zu einer Bewährungsstrafe (13 Monate) verurteilt worden. Doch eine Ankündigung alarmiert die Sicherheitsbehörden: Der in Spanien lebende Rechtsextremist will wieder in Deutschland demonstrieren.

Wie BILD erfuhr, hat Lutz Bachmann für den 3. November 2026 vor der Dresdner Frauenkirche eine Demo angemeldet. Vor zehn Jahren hatte der Mann mit den 22 Vorstrafen und seinem Bündnis „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) zehntausende Anhänger auf die Straße geholt, nun versucht er in Dresden sein Comeback.

Insider berichten, dass Bachmann offensichtlich die Massen-Demonstrationen in Frankreich und Italien für sich nutzen und die Menschen auch in Deutschland auf die Straße bringen will. Anders als bei den bundesweiten Gen-Z-Demos am 31. Oktober will er das rechte Spektrum mobilisieren.

Versammlungsbehörde veröffentlicht Bachmann-Demo

Seine Demo ist bereits auf der Internetseite der Stadt Dresden veröffentlicht. Motto: Zeit aufzustehen. „Ein Bescheid zu der angezeigten Versammlung ist bislang nicht ergangen“, schreibt die Versammlungsbehörde auf Anfrage. „Streckenverläufe von Versammlungen werden grundsätzlich nicht öffentlich bekannt gegeben.“

Polizei plant Einsatz zu Bachmann-Demo

BILD erfuhr, dass Bachmann durch die Dresdner Altstadt „spazieren“ will. Bislang sind 50 bis 100 Teilnehmer angemeldet, Insider werten dies als Testlauf. Bachmann nannte seine Pegida-Demos immer Abendspaziergänge. Polizeisprecher Thomas Geithner (52): „Wir werden die Versammlung begleiten.“

Bachmann selbst kündigte auf Facebook an, dass der Treff um 18 Uhr sei. Wie BILD erfuhr, soll der frühere österreichische Vizekanzler Hans-Christian Strache (57) als Gast kommen. Der ehemalige FPÖ-Parteichef, der wegen der sogenannten Ibiza-Affäre im Mai 2019 zurücktrat, war bereits früher Redner bei Pegida in Dresden.

Verfassungsschutz: Rechtsextremist unter Beobachtung

Im Oktober 2024 hatte das fremdenfeindliche Pegida-Bündnis sein Demo-Aus bekannt gegeben. Immer weniger Anhänger waren Bachmann gefolgt. In Sicherheitskreisen wird der Comeback-Versuch genau verfolgt. Patricia Vernhold (49), Sprecherin des Landesamtes für Verfassungsschutz: „Herr Bachmann ist weiterhin als Rechtsextremist eingestuft und damit Beobachtungsobjekt.“

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