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Massenansturm auf Deutschlands erstes Erdbeer-Drive-in: Wie bei Fast-Food-Ketten

Massenansturm auf Deutschlands erstes Erdbeer-Drive-in: Wie bei Fast-Food-Ketten
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Bottrop – Es ist ein Drive-in, wie bei bekannten Fast-Food-Riesen. Doch statt Burgern und Pommes gibt es frische Erdbeeren, Erdbeer-Milchshakes und Erdbeer-Slushis ins Autofenster gereicht. Auf Deutschlands erstes Erdbeer-Drive-in gab es sofort einen Massenansturm.

Schon von Weitem sticht das quietschrosa Verkaufsgebäude mit seinen Erdbeer-Motiven ins Auge. Es steht auf dem Schmücker Hof in Bottrop-Kirchhellen (NRW) und hat erst seit Donnerstag geöffnet.

So funktioniert das neue Drive-in

Kunden fahren durch einen Torbogen auf die Bestellspur, wählen ihre Produkte am Touchscreen aus und bezahlen per Karte. Wenige Meter weiter reichen Mitarbeiter die süßen Leckereien durchs Seitenfenster. Wer zu Fuß kommt, kann den separaten „Walk-in“-Bereich nutzen. Es gibt alles, was Erdbeer-Fans glücklich macht: auch Erdbeeren mit Sahne, Waffeln mit Erdbeeren, Softeis mit Fruchtsauce und schokoladenüberzogene Erdbeeren. Viele Angebote sind auch mit Blaubeeren erhältlich.

Wie der Erdbeer-Chef auf die Idee kam

Landwirt Eberhard Schmücker zu BILD: „Ich wollte unserer Erdbeere noch mehr Aufmerksamkeit schenken. Sie ist schließlich die Königin der Beeren.“ Die Inspiration zum Drive-in für sein Unternehmen bekam er von einem niederländischen Erdbeer-Kollegen, der ein ähnliches Konzept betreibt. Besonders stolz ist Schmücker auf die kurzen Wege zwischen Anbau und Genuss. „Alle Beeren kommen direkt von unserem Hof. Es gibt keine Transportwege“, sagt er.

Massenansturm trotz Hitze

Ganz reibungslos verlief die Premiere allerdings nicht. Die hochsommerlichen Temperaturen machten den neuen Bestellterminals zu schaffen. Bei zu viel Sonne überhitzten die Geräte. Inzwischen stehen sie im Schatten unter Sonnenschirmen und funktionieren. Vom großen Andrang ließ sich jedoch niemand abschrecken, sich auch noch in die Schlange zu reihen. Bei Temperaturen um die 30 Grad rollten am Wochenende Autos aus der ganzen Region auf das Gelände.

Das sagen Menschen in der Schlange

„Ich habe zwei Stunden gewartet, das war aber nicht schlimm. Die Mitarbeiter haben schon schnell gearbeitet, aber es war halt sehr voll. Bei den tollen Shakes hat sich das Warten gelohnt“, sagt Thomas Herget (50) aus Kirchhellen zu BILD. Paula (18) nahm sogar eine längere Anfahrt in Kauf: „Ich bin extra aus Kevelaer angereist. Ich besuche eine Freundin und hab jetzt ein tolles Mitbringsel“, sagt sie.

Wie lange das Erdbeer-Drive-in (Auf dem Schimmel, Bottrop-Kirchhellen, Donnerstag bis Sonntag, 11–19 Uhr) geöffnet bleibt? Schmücker zu BILD: „Solange, wie halt Erdbeeren da sind.“

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