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Legendäres Maradona-Tor 1986: „Hand Gottes“-Fußball wird versteigert

Legendäres Maradona-Tor 1986: „Hand Gottes“-Fußball wird versteigert
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Dallas (USA) – Vor 40 Jahren schrieb ein Skandaltor Fußballgeschichte: Im WM-Viertelfinale 1986 gegen England beförderte Diego Maradona (†60) bei dem Spiel in Mexiko-Stadt den Ball mit der linken Faust ins Tor. Der Treffer ging als „Hand Gottes“ um die Welt. Obwohl der Treffer klar irregulär war, ließ der Schiedsrichter das Tor zählen. Bis heute gilt die Szene als wohl berühmtester Regelverstoß. Jetzt rückt dieser Moment wieder ins Rampenlicht: Der damalige Spielball kommt erneut unter den Hammer.

Bereits 2022 wurde der Ball erstmals versteigert. Nun sucht das legendäre Stück Fußballgeschichte erneut einen Käufer. Im August bietet das US-Auktionshaus Heritage Auctions in Dallas (USA) den schwarz-weißen Adidas-Ball an. Das Startgebot liegt bei 2,5 Mio. Dollar, umgerechnet rund 2,1 Mio. Euro.

Schiedsrichter bewahrte WM-Ball auf

Mehr als 30 Jahre lang befand sich der Ball im Besitz des tunesischen Schiedsrichters Ali Bin Nasser. Er leitete die Partie zwischen Argentinien und England und nahm den Ball anschließend an sich. Laut Nasser war es der einzige, der während dieser 90 Minuten zum Einsatz kam. Damit war bei beiden legendären Maradona-Treffern derselbe Ball auf dem Platz – sowohl bei der „Hand Gottes“ in der 51. Minute als auch beim späteren „Tor des Jahrhunderts“. Anders als heute war es damals nicht üblich, mehrere Spielbälle einzusetzen.

Experten bestätigen die Echtheit

Laut Auktionshaus haben Experten bestätigt, dass es sich um den originalen WM-Ball handelt. Die Echtheit sei mithilfe aufwendiger Untersuchungen und Fotovergleiche bestätigt worden. Charakteristische Gebrauchsspuren sollen den Fußball eindeutig identifizieren. Außerdem trägt er die Unterschriften der damaligen Schiris.

Wie das Auktionshaus mitteilt, handelt es sich um eine außergewöhnliche Rarität. „Nur wenige Artefakte im Sport können von sich behaupten, direkt an einem einzigen historischen Ereignis beteiligt gewesen zu sein. Noch weniger können die Beteiligung an zweien vorweisen“, erklärt Heritage Auctions.

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