Ausgerechnet zur Urlaubswelle lässt Deutschland seine Autofahrer im Stich: Der Tankrabatt ist weg und bei uns kostet Sprit mehr als in fast allen EU-Ländern.
Die Zwölf-Uhr-Regel verschiebt den Preisschock bloß auf mittags. Und das Bundeskartellamt? Prüft, bildet Arbeitsgruppen, fordert Daten – ohne spürbar gegen Raffinerien und Mineralölkonzerne durchzugreifen.
Klar, der Iran-Krieg treibt den Ölpreis. Aber andere Länder senken Steuern, deckeln Preise oder begrenzen Gewinne.
Und Deutschlands Regierung? Kassiert bei jedem teuren Liter kräftig mit.
Die Rechnung zahlen Familien, Pendler, Handwerker, Pflegekräfte und alle, die täglich unterwegs sein müssen. Wird Tanken immer teurer, wird das Auto für viele vom Stück Freiheit zum Luxus – und damit werden Arbeitsweg, Alltag und Urlaub zum Kostenproblem.
So steuert unsere Sprit-Politik in den Totalschaden.