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Hyrox Hamburg: Albtraum-Rennen für Weltmeister Wenisch!

Hyrox Hamburg: Albtraum-Rennen für Weltmeister Wenisch!
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So hatte sich Tim Wenisch seinen Saisonauftakt ganz sicher nicht vorgestellt! Der deutsche HYROX-Weltmeister erlebte beim Elite-15-Rennen in Hamburg einen bitteren Abend. Statt wie erhofft um den Sieg mitzukämpfen, lag Wenisch schon früh weit hinter der Konkurrenz zurück. Nach dem Rennen erklärte der Deutsche im Gespräch mit BILD, warum er nicht an seine gewohnten Leistungen anknüpfen konnte.

Wenisch hatte vor der neuen Saison einiges verändert. Erstmals arbeitet der Weltmeister mit einem externen Trainer zusammen, um gezielt an seinen Schwächen zu arbeiten und ein neues Leistungsniveau zu erreichen. Doch die Umstellung braucht offenbar mehr Zeit als gedacht. Wenisch: „Alle Trainingswechsel dauern halt einfach länger, wie man manchmal glaubt.“

Der HYROX-Star ist dennoch überzeugt, dass sich seine Fitness verbessert hat. Nur passen die einzelnen Bestandteile seines Trainings noch nicht perfekt zusammen. Wenisch erklärt: „Ich sehe es halt immer wie so ein Puzzle und ich weiß, ich bin stärker.“

Vor allem bei den Schlitten-Stationen geriet der Deutsche früh ins Hintertreffen. Schon beim Sled-Push, der 2. Station, musste Wenisch an seine Grenzen gehen. Statt wie gewohnt Druck auf die Konkurrenz auszuüben, kämpfte er darum, den Anschluss nicht vollständig zu verlieren. Am Ende reichte es nur für Rang 13. Wenisch hatte bei einer Zeit von 57:29 mehr als 4 Minuten Rückstand auf Sieger Sean Noble, der hauchzart vor Luke Greer gewann. Für den mehrfachen Weltmeister Wenisch ein enttäuschendes Ergebnis.

Doch Aufgeben kam für den Top-Athleten trotzdem nicht infrage. Der Deutsche kämpfte sich bis ins Ziel – und will den enttäuschenden Auftakt als Ansporn nutzen. Wenisch: „Aus Rückschlägen lernt man einfach was, dann kommt man noch stärker zurück.“

Großer Sport: Wenisch, der als 13. ins Ziel kommt, wartet an der Ziellinie auf Konkurrent Charlie Botterill, der als 15. kommt, und applaudiert. Was für ein Sportsgeist! Wenischs großes Ziel bleibt die Weltmeisterschaft 2027 in Hongkong. Bis dahin hat Wenisch noch mehrere Monate Zeit, um die Umstellung seines Trainings abzuschließen und wieder zur Weltspitze aufzuschließen.

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