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Hitzewelle in Deutschland vorbei: Jetzt stürzen die Temperaturen ab

Hitzewelle in Deutschland vorbei: Jetzt stürzen die Temperaturen ab
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Heute jagt noch einmal eine Gewitterfront über Deutschland. Am heftigsten trifft es den Südosten: Unwetter mit Starkregen werden erwartet! Danach verziehen sich die dunklen Wolken zwar, jedoch wird es auch bundesweit deutlich kühler. Ein Experte spricht von einem Temperatursturz um bis zu 20 Grad. Fakt ist: Mit der Gluthitze ist zunächst Schluss!

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) fallen die Temperaturen heute im Vergleich zum Sonntag bereits um rund 10 Grad. Im Norden werden immerhin noch 26 Grad erwartet, im Westen 27 Grad, im Süden und Osten bis zu 29 Grad. Zudem soll es immer wieder blitzen und donnern.

Wo in Deutschland vor Unwettern gewarnt wird

Diplom-Meteorologe Dominik Jung zu BILD: „Die heftigsten Gewitter erwarten wir vor allem in der Südosthälfte Deutschlands – also von Thüringen, Sachsen und Brandenburg über Bayern bis nach Baden-Württemberg.“ Dort bestehe eine erhöhte Unwettergefahr mit Starkregen – lokal bis 50 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit –, großen Hagelkörnern und schweren Sturmböen.

Die Gewitter starten schon nachts, ziehen laut dem Wetterexperten von Südwesten auf und verlagern sich nach Nordosten. Im Nordwesten soll es verhältnismäßig ruhig bleiben: Dort werden nur kleine Schauer erwartet. Auch am Dienstag kann es noch vereinzelt zu Regen und Unwettern kommen. Die Temperaturen liegen bei 26 Grad im Norden, 29 Grad im Süden und in der Mitte Deutschlands sowie 31 Grad im Osten.

Wann der nächste Wetterumschwung kommt

Zum Juli-Start am Mittwoch ist dann aber Schluss mit den dunklen Wolken und die Sonne kommt wieder raus. Dr. Karsten Brandt zu BILD: „Der erste ruhige Tag nach den Unwettern. Im Norden und der Mitte Deutschlands werden es 25 Grad, 29 Grad im Osten und 24 Grad im Süden.“ Doch Achtung: Der Klimatologe warnt davor, die Nächte zu unterschätzen – es kann kalt werden! „In den Mittelgebirgen stürzen die Temperaturen auf nur noch 9 bis 12 Grad. Im Vergleich zum Hitzehöhepunkt am Wochenende ist das ein Temperatursturz von 20 Grad. So etwas kann auch unserem Kreislauf zu schaffen machen“, erklärt Dr. Brandt.

Der Rest der Woche soll laut den Wetterexperten sommerlich bleiben, die extreme Hitze wird es diesmal allerdings nicht geben. Am Freitag sollen es im Norden angenehme 22 Grad werden – im Osten 24 Grad, im Westen 26 Grad, im Süden 27 Grad sowie 28 Grad im Südwesten.

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