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Dieses Foto ist ein Wunder: 3-Jähriger steckt 6 Tage unter Trümmern – und überlebt!

Dieses Foto ist ein Wunder: 3-Jähriger steckt 6 Tage unter Trümmern – und überlebt!
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Venezuela – Kaum vorstellbar! Kaum zu glauben! Ein Wunder inmitten der Trümmer! Sechs Tage nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela wurde ein kleiner Junge (3) von einem Rettungsteam aus Jordanien lebend aus den Schuttmassen geborgen. Der Junge habe vor Ort Erste Hilfe erhalten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte der jordanische Zivilschutz mit.

Der Junge heißt nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters Klieber Moran. Er ist der einzige Überlebende am sechsten Tag nach der Katastrophe, wie venezolanische Behörden mitteilten. Moran sei von jordanischen Rettungskräften aus dem Gebäude „Los Corales Garden 1“ im Bundesstaat La Guaira geborgen worden, bestätigte Präsidentin Delcy Rodríguez (57) in einer Telegram-Nachricht.

Zahl der Toten steigt weiter

Am 24. Juni hatten zwei starke Erdbeben Venezuela erschüttert, bis Dienstag wurden mehr als 1900 Todesopfer geborgen, mehr als 6400 Menschen wurden von Suchmannschaften lebend geborgen. Diese Zahlen gab Parlamentspräsident Jorge Rodríguez (60) bekannt. Die tatsächliche Zahl der Überlebenden liege wahrscheinlich eher bei 20.000, wenn die tausenden Menschen berücksichtigt würden, die unter Trümmern begraben waren und „entweder aus eigener Kraft oder mit der Hilfe von Freunden oder der Familie herauskommen konnten“.

Die zwei Beben hatten sich am Mittwoch vergangener Woche im Abstand von nur 39 Sekunden westlich der Hauptstadt Caracas ereignet. Die Erdstöße hatten eine Stärke von 7,2 und 7,5, es gab dutzende Nachbeben. Nach jüngsten offiziellen Angaben wurden mehr als 10.500 Menschen verletzt. Tausende Menschen werden nach UN-Angaben noch vermisst.

Wie viele Tote werden noch gefunden?

Die Hoffnung auf die Bergung von Überlebenden schwindet. Rund 850 Gebäude wurden vollständig zerstört oder schwer beschädigt. Einsatzkräfte aus Venezuela und zahlreichen anderen Staaten suchen weiter unter eingestürzten Gebäuden nach Verschütteten. Nach einer Modellrechnung der US-Erdbebenwarte USGS könnte die Zahl der Toten in die Zehntausende gehen.

Wut unter venezolanischen Bürgern

Die Verzweiflung und die Wut der Angehörigen nehmen zu. Videos zeigen, wie Menschen vor den Trümmern verärgert ein entschlosseneres Vorgehen der Behörden verlangen. Viele haben Angst vor Plünderungen beschädigter Wohnhäuser, wie die Zeitung „El Nacional“ berichtet.

„Es sind meine Kinder, ich möchte sie zurückhaben – ob lebendig oder tot –, aber ich will sie bei mir haben! Man wird sie nicht in ein Massengrab werfen“, fordert ein Mann in der schwer getroffenen Stadt Tanaguarena im Bundesstaat La Guaira, wie in einem Video der venezolanischen Journalistin Maryorin Méndez zu sehen ist.

Ein anderes Video zeigt, wie ein Mann bewaffnete Soldaten, die dort patrouillieren, wütend auffordert, mit Spitzhacken und Schaufeln zu helfen. Daraufhin hätten die Soldaten angefangen, Trümmer wegzuräumen, berichtet die Journalistin.

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