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Das wird ein heißes Wochenende: Wetter-Achterbahn! Erst Hitze, dann Gewitter

Das wird ein heißes Wochenende: Wetter-Achterbahn! Erst Hitze, dann Gewitter
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Deutschland glüht! Die Sonne knallt vom Himmel und die Temperaturen kratzen mancherorts sogar an der 40-Grad-Marke. Doch es droht Ungemach: Denn die schwülheiße Luft ist der perfekte Treibstoff für Gewitter.

Schon am Freitag kann es hier und da krachen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von „einzelnen Schauern und kurzen Gewittern im Norden“, die im Laufe des Tages in Richtung Osten ziehen. Sonst bleibe es aber heiter bis sonnig bei schweißtreibenden 30 bis 35 Grad, im Westen und Südwesten sogar bei bis zu 38 Grad. Nur im äußersten Norden und an den Küsten sei es mit 24 bis 29 Grad etwas kühler.

Wetterdienst warnt sogar vor Unwettern

Am Samstag soll es laut Prognosen der Wetterexperten zwar heiß bleiben. Aber „mächtige Quellwolken“, die laut DWD „örtlich kräftige Schauer und Gewitter“ bringen, werden erwartet. Am Sonntag gibt es dann aller Voraussicht nach eine wilde Wetter-Achterbahnfahrt: Versprochen wird zwar überwiegend viel Sonne mit Höchstwerten zwischen 30 und 38 Grad, aber hier und da auch ein wahres Donnerwetter mit der Gefahr von Unwettern.

Gegenüber BILD sagte Wetterfachmann Dr. Karsten Brandt: „Wann es wo kracht, ist aber noch völlig unklar. Es ist diese blöde Gewitterdynamik, bei der man nie weiß, wo was runterkommt.“ Aus Richtung Niederlande rausche am Freitag aber wohl was nach Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bis nach Hamburg rein – und das schon im Laufe des Vormittags! Hitzegewitter seien auch in Hessen und Rheinland-Pfalz möglich, „die am Wochenende dann in ganz Deutschland aufpoppen können“.

Extreme Sonnenbrand-Gefahr

Trotzdem sollten die Juni-Sonnenseiten genossen werden. Brandt: „Am Sonntag haben wir leider schon die Sommersonnenwende: Die Sonne hat dann ihren höchsten Stand – und die Tage werden wieder kürzer.“ Trotz der drohenden Gewitter warnt der Klimatologe vor extremer Sonnenbrand-Gefahr: „Man muss schon höllisch aufpassen!“

Wetterexperte: „Sommer lässt Druck ab“

Diplom-Meteorologe Dominik Jung erklärte gegenüber BILD die Kapriolen der aktuellen Hitzewelle: „Unter die heiße Luft mischt sich feuchte Schwüle – eine hochbrisante Kombination!“ Vor allem zum Wochenende drohten „kräftige Gewitter und teils schwere Unwetter mit Hagel, Sturmböen und Starkregen“. Jung: „Der überhitzte Sommer lässt dann buchstäblich Druck ab.“ Doch die Abkühlung sei nur von kurzer Dauer. Denn die Gluthitze drücke sofort wieder nach. Und das könnte bis zum Siebenschläfertag am 27. Juni auch so weitergehen.

Ob es dann sieben Wochen so bleibt, wie eine alte Bauernregel besagt, darauf will er sich noch nicht festlegen. Er hofft vielmehr auf ein Sommermärchen – von dem uns hoffentlich auch die deutsche Nationalmannschaft am Samstagabend weiter träumen lässt.

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