Er kann heute leider nicht dabei sein. DFB-Juwel Noah Darvich (20) fehlt seinen Elversbergern gegen Mainz 05 am Freitagabend (Sky und im BILD-Liveticker) wegen muskulären Problemen. „Ich bin schon wieder im Lauftraining und fühle mich relativ gut. Am frohesten wäre ich natürlich, wenn ich auf dem Platz stehen könnte“, sagt der U21-Nationalspieler, der kurz vor dem Spiel im mobilen Sky-Studio zu Gast ist. Im Gespräch mit Moderatorin Mara Mones und Experte Shkodran Mustafi spricht er zudem über seine Zeit beim großen FC Barcelona.
Im August 2023 wechselte Darvich im Alter von erst 16 Jahren zu Barça. Dort kam er für die zweite Mannschaft zum Einsatz, durfte aber auch die Weltstars der Profis regelmäßig hautnah erleben. An einen Ex-Bundesliga-Superstar erinnert sich Darvich besonders gerne: „Ich war total überrascht, dass ich echt viel mit Lewandowski zu tun hatte. Er hat ja Deutsch gesprochen und war deshalb ganz glücklich, dass er da mal noch jemanden hat, glaube ich. Aber auch mit allen jungen Spielern war es gut, ich komme eigentlich immer gut klar mit allen.“ Hält er bis heute auch Kontakt zum neuen Barça-Superstar Lamine Yamal? Darvich: „Zu Lamine leider nicht, aber ich hab schon noch ein paar Kontakte und will auf jeden Fall mal wieder hin, wenn es passt.“
Zwei Jahre verbrachte er in Barcelona, bevor er 2025 zum VfB Stuttgart wechselte. Sein Fazit über die Zeit beim katalanischen Weltklub: „Das war das Beste, was ich je hätte machen können – und hat mir als Mensch und Spieler auf jeden Fall geholfen. Ich habe sehr viel mit großen Spielern zu tun gehabt.“ Dabei habe er sich abgeschaut, dass „man jeden Tag sein Ding machen muss. Dann ist man den meisten anderen schon einiges voraus.“
Seit Anfang dieser Saison ist Darvich an Elversberg ausgeliehen, legte in sechs Pflichtspielen bisher einen Treffer auf.