Wirtschaft

Bayer gewinnt im Glyphosat-Streit vor US-Supreme-Court – Aktie steigt deutlich

Bayer gewinnt im Glyphosat-Streit vor US-Supreme-Court – Aktie steigt deutlich

Der Pharma- und Agrarkonzern Bayer hat im milliardenschweren US-Rechtsstreit um mutmaßliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Glyphosat einen entscheidenden Sieg vor dem Obersten Gerichtshof der USA errungen. Der Supreme Court entschied am Donnerstag, dass die Zulassungsvorgaben der US-Bundesbehörden Vorrang vor dem Recht einzelner Bundesstaaten haben. Damit entzogen die Richter Tausenden Klagen wegen angeblich unzureichender Krebs-Warnhinweise die Grundlage. Bayer hatte stets argumentiert, dass die US-Umweltschutzbehörde EPA den Wirkstoff als nicht krebserregend einstuft und entsprechende Warnhinweise daher nicht zulässig seien.

An der Börse hob die Bayer-Aktie ab und legte um 17 Prozent zu. Das Urteil werde dazu beitragen, die Rechtsstreitigkeiten nach nahezu einem Jahrzehnt signifikant einzudämmen, teilte der Leverkusener Dax-Konzern mit. Es dürfte dazu führen, dass aktuelle Klagen abgewiesen und künftige verhindert werden.

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